25. Januar 2020 / Allgemeines

Gespräch der Beckumer Landwirte mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Bundestag

Ein Gespräch über die aktuellen Themen in der Landwirtschaft.

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Im Rahmen des Neujahresempfanges der CDU in Beckum, nutzten zehn heimische Landwirte die Möglichkeit, ein Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Bundestag, Ralph Brinkhaus, über die aktuellen Themen in der Landwirtschaft zu führen.

In dem Gespräch ging es thematisch um die Düngeverordnung, den Insektenschutz und auch Aktuelles zum Thema der Tierwohldebatte. Dem Gespräch wohnten außerdem Reinhold Sendker, Henning Rehbaum und Markus Höner bei. „Die Politiker zeigten sehr viel Verständnis für die Sorgen der heimischen Landwirte und konnten auch durchaus verstehen, warum sie auch hier mit den Traktoren angerückt waren“, so Andreas Willenbrink. Beim Thema Düngeverordnung stellten sie in Aussicht, dass weiter daran gearbeitet wird, das Messstellennetz zur Ermittlung des Nitratwertes im Grundwasser zu verbessern, um die tatsächlichen Belastungen objektiv ermitteln zu können.

Den Landwirten war dabei eines wichtig: „Wir wollen vor allem auch, dass alle anderen Einleitungsquellen für Nitrat in das Grundwasser betrachtet werden und nicht nur bei uns die Daumenschrauben immer weiter angezogen werden“, so Michael Tigges.

Mehr Einigkeit zwischen den Politikern und den Landwirten herrschte, als es darum ging, dass die Landwirtschaft dem Verbraucher wieder näher gebracht und auch das Lehrmaterial für die Schulen dringend auf einen aktuellen Stand gebracht werden muss.

Die Landwirte brachten zum Ausdruck, dass es wichtig ist, dass Fleisch in Supermärkten nicht zu Niedrigstpreisen verkauft wird. „Uns wird gesagt, dass wir mehr für das Tierwohl tun sollen, dann dürfen Lebensmittel aber auch nicht weiter so verramscht werden!“, so Ansgar Becker.

Eines prangerten die Landwirte ganz deutlich an, sie wollen nicht länger als Buhmann der Nation hingestellt werden. „Wir alle machen eine staatlich anerkannte Ausbildung, werden weitergebildet und auch von staatlicher Seite kontrolliert und halten uns seit Jahren an die Vorgaben, die uns vom Staat gegeben werden. Trotzdem sind wir die Insektentöter und Umweltverschmutzer, das kann so nicht sein!“, so der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Ortsvereins, Josef Schumacher.

Zum Abschluss erklärten sich die Politiker zu weiteren Gesprächen bereit.

Von Elisabeth Eickmeier

 

 

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