Bereits 1912 bestanden in Beckum die Gewerbeschützengesellschaft, die Arbeiterschützen und im Kirchspiel die Schützenvereine Werse und Unterberg. Jedoch wurde der ausdrückliche Wunsch geäußert, über diese beruflich organisierten Vereine hinaus eine Schützengilde zu gründen, die gleichgesinnte Bürger aus allen Bevölkerungsschichten ohne Rücksicht auf Herkommen, Religion und Beruf unter der neuen Schützenfahne vereine und dadurch zur Überwindung der Klassengegensätze beitrage, ein neues Bruderschaftsverhältnis schaffe und das Heimat- und Nationalbewußtsein stärke.
So wurde 1924, zur 700-Jahr-Feier der Stadt Beckum die St. Sebastian-Schützengilde gegründet.






