17. Februar 2020 / Allgemeines

Digitale ‚DNA‘ beschleunigt Prozesse der Kunden

Blumenbecker Gruppe

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„Wir freuen uns über jede Aufgabe, die eine neue technische Herausforderung mit sich bringt.“ Wenn Thomas Hagemann, Leiter Innovationsprozessmanagement der Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH über Digitalisierung spricht, dann spürt man förmlich die Begeisterung über die Möglichkeiten von Industrie 4.0. „Unsere oberste Priorität ist ein langfristiger Kundennutzen und das ist immer auch unser Ziel bei neuen Entwicklungen.“

Ein aktuelles Beispiel ist die Digitalisierung der Schaltanlagenproduktion. So werden bei Blumenbecker alle verbauten Artikel mit einer eindeutigen Identifikationsnummer versehen. Ein neu geschaffener Put-by-light-Prozess stellt sicher, dass Funktionsgruppen zum einen richtig zusammengebaut werden und zum anderen verwechslungssicher mit einer eigenen Identifikationsnummer versehen werden. Bauteile können so während der gesamten Lebensdauer eindeutig identifiziert und nachverfolgt werden.

„Wir haben dann schnell die Möglichkeiten erkannt, die dieser Schritt für die Nutzer unserer Schaltanlagen bietet“, erklärt Hagemann. „Dazu haben wir alle Informationen digital miteinander verknüpft und können sie nun über die gesamte Lebensdauer der Anlage per Smartphone oder Tablet zur Verfügung stellen.“ Besonders stolz ist er darauf, dass auch bestehende Anlagen auf diese Weise digitalisiert werden können.

Mit einer von Blumenbecker entwickelten App können rund um die Uhr und an jedem Ort der Welt die entsprechenden Anlagen- und Maschinendokumentationen über einen QR-Code abgerufen werden, zum Beispiel Anlagenlayouts, Stromlaufpläne oder Artikeldokumentationen. Die ‚DNA‘ der Bauteile ermöglicht es, die richtigen Informationen mit ein paar Klicks herauszufiltern und so Modifikationen, Fehlersuche oder Bestellen von Teilen deutlich zu vereinfachen.

Für Blumenbecker ist das ein weiterer Schritt in der Entwicklung zum digitalen Lösungsanbieter. Und für Hagemann zudem ein praktisches Beispiel, wie die Kunden davon profitieren. „Wir teilen unser Wissen mit unseren Kunden und geben ihnen zusätzliche Möglichkeiten, ihre Prozesse zu optimieren“, betont er.

Ein Angebot, das angenommen wird: Weitere Anwendungen werden derzeit in enger Zusammenarbeit mit Kunden diskutiert und entwickelt.

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