27. Oktober 2022 / Meldung der Stadt Beckum

Pumptrack: Bald darf gerollt werden

Meldung der Stadt Beckum

In der Grünfläche im Baugebiet an der Vellerner Straße in Neubeckum ragen bereits Wellen und Corner des Pumptracks aus der bis dahin ebenen Fläche. Die technisch aufwändigen Asphaltarbeiten konnten ebenfalls abgeschlossen werden. Und schon bald können sie anrollen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Rädern, Scootern, Inlinern, Skate- oder Longboards.

Die Pumptrackanlage wird Neubeckum um eine sportliche Attraktion bereichern und Bewegungsbegeisterte anziehen. Die in einem Rundkurs angelegte Rollsportbahn mit Wellen und Steilkurven kann befahren werden, ohne in die Pedale treten zu müssen. Die Geschwindigkeit wird durch Gewichtsverlagerung, gezielte Zieh- und Drückbewegungen, bewusstes Be- und Entlasten, eben durch Pumping erzeugt. Der Neubeckumer Pumptrack ist insgesamt rund 650 Quadratmeter groß, die Wellen sind 55 Zentimeter hoch, die Steilkurven (sogenannte Corner) etwa 120 Zentimeter. Für die Anlage wurden 2 300 Tonnen Schotter eingebaut.

Die Initiative für einen Pumptrack auf Beckumer Stadtgebiet geht auf eine Petition Mitte 2019 zurück, für die Julia und Sven Nagel über 1 000 Unterschriften gesammelt hatten. Noch ohne konkreten Standort wurde der Pumptrack parallel als Projekt in das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept für die Innenstadt Neubeckum (ISEK) aufgenommen. 

Um Städtebaufördermittel beantragen zu können, wurde die Gebietskulisse für das ISEK eigens um diesen Standort erweitert. Das im Frühjahr 2021 beauftragte Fachplanungsbüro DSGN Concepts hat die in 2 Online-Workshops (Sommer 2021) mit den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern und Interessierten entwickelten Wünsche in den Entwurf einfließen lassen.

Die Firma Rottmann hat die Fläche vorbereitet und die Rasen- und Pflanzarbeiten ausgeführt. Den Bau der Wellen und Corner aus Schotter und die Asphaltarbeiten übernahm die Firma Pumptrack.de von Konrad Willar. Die Kosten für das Gesamtprojekt inklusive Ingenieurleistungen belaufen sich auf rund 330.000 Euro. Der Antrag auf Städtebauförderung (Bundes- und Landesmittel: rund 182.000 Euro) wurde inzwischen bewilligt.

„Wir haben hier einen guten Standort mitten im Grün und trotzdem nahe der Wohnbebauung gefunden.“, freut sich Bürgermeister Michael Gerdhenrich, der zum heutigen Pressetermin auch selbst die Bahn einmal austestete. 

Doch noch müssen sich Skatebegeisterte etwas gedulden. Die Bahn kann offiziell voraussichtlich erst nach der TÜV Prüfung am 08. November 2022 befahren werden. Wir werden dich auf dem Laufenden halten!

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