11. September 2018 / Allgemeines

Kunstpädagogisches Programm zur aktuellen Ausstellung „Last night I dreamed of falling sundrops“

Kulturstrolche besuchen das Stadtmuseum

Kunstpädagogisches Programm zur aktuellen Ausstellung „Last night I dreamed of falling sundrops“

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In der aktuellen Kunstausstellung im Beckumer Stadtmuseum zeigt die Künstlerin Inge Gutbrod die Vielseitigkeit des Werkstoffs Wachs.

Ob als durchscheinendes Lichtobjekt, ob in Weiß oder in Knallbunt, ob als raumfüllende Installation oder als kleines Kunstwerk, Inge Gutbrod lässt Wachs auf sehr unterschiedliche Weise wirken.

Alle vierten Klassen der Beckumer Grundschulen (14 Klassen mit 350 Schülerinnen und Schülern) besuchen zurzeit diese Ausstellung. Gemeinsam mit der Museumspädagogin Silvia Brede lassen sie die Objekte auf sich wirken und erarbeiten die einzelnen Räume auf altersgerechte Weise.

Heute war ab 08:30 Uhr die Klasse 4a der Martinsschule mit ihrer Klassenlehrerin Frau Schierbrock-Tholema im Stadtmuseum zu Gast. Nach der Begrüßung folgte eine kleine thematische Einführung in die Ausstellung, bevor diese gemeinsam betrachtet wurde.

Leider ist das Stadtmuseum nur bedingt geeignet für praktische Übungen. Deshalb gehen die Klassen anschließend ins nahe gelegene Filou-Atelier am Dalmerweg. Dort hat die Kunstpädagogin Heidi Marczinke für jedes Kind eine kleine Portion Wachs vorbereitet und zwar jeweils passend für eine Kinderhand.

Das Wachs muss zunächst durch die Körperwärme und durch intensives Kneten formbar gemacht werden. Doch ist das erstmal geschafft, können die Kinder auf kleinen Pflastersteinen, mit Drähten und vielen anderen Materialien kleine Installationen schaffen.

Mit dieser Kulturstrolche-Aktion werden die Kulturstrolche-Ziele in jeder Form erreicht: Die Kinder beschäftigen sich im Rahmen des Unterrichts in Kultureinrichtungen ihrer Stadt intensiv mit einem Thema. So lernen sie einen Teil des kulturellen Lebens in Beckum kennen.

Sie erfahren, dass Kunst für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant ist und dass das Museum ein offenes Haus ist, in dem es viel zu entdecken gibt.

Darüber hinaus lernen sie das Filou-Atelier kennen als einen kreativen Ort, der auch Angebote für Kinder bereithält.

Dieses Kulturstrolcheprojekt wird vom Museumsverein finanziert.

 

 

Quelle

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