12. Dezember 2020 / Allgemeines

Biotonne: Frost und Plastikbeutel machen der Müllabfuhr zu schaffen

Fachdienst Umwelt und Grün

Wenn draußen niedrige Temperaturen herrschen, kann es vorkommen, dass die Bioabfälle in der Biotonne festfrieren. Ein Grund dafür ist, dass organische Küchenabfälle, wie Obst-, Gemüse- und Speisereste sehr viel Wasser enthalten. Trotz aller Bemühungen der Müllwerker kommt es bei Frost dennoch vor, dass Biotonnen nicht entleert werden können. Ein Anspruch auf Nachentleerung besteht in diesen Fällen nicht.

Damit die Entleerung der Biotonne auch im Winter gelingt, empfiehlt der Fachdienst Umwelt und Grün der Stadt Beckum, Küchenabfälle möglichst in Zeitungspapier oder Papiertüten, z. B. aus Bäckereien, einzuwickeln. Zwischendurch ist es ratsam, geknülltes Zeitungspapier in die Tonne zu geben. So wird der Abfall in der Tonne aufgelockert und die Feuchtigkeit aufgesaugt. Ein windgeschützter Stellplatz für die Biotonne kann auch dazu beitragen, dass der Tonneninhalt nicht festfriert. Außerdem sollte bei Frost morgens vor der Abfuhr kontrolliert werden, ob der Deckel angefroren ist. Dann sollte wenn nötig der Inhalt mit einem Spaten oder einer Schaufel noch einmal aufgelockert werden.
 
Und die Fachleute haben  noch einen Hinweis: So genannte biologisch abbaubare Plastikbeutel für die Biotonne sind nicht erlaubt. Sie werden in dem Verrottungsprozess nicht zeitnah zersetzt und schaden dem Ablauf im Kompostwerk Ennigerloh. Sollte bei sporadischen Kontrollen durch die Müllwerker auffallen, dass sich solche Beutel in den Biotonnen befinden, werden diese Tonnen nicht geleert.
 

Meistgelesene Artikel

Weitere Artikel derselben Kategorie

Umgang mit Daten, Cybergewalt und gefährdende Medieninhalte
Allgemeines

Kriminalpräventiver Workshop für Lehrkräfte im Kreis Warendorf

weiterlesen...
Unfallstatistik 2023: Erneuter Anstieg der Verkehrsunfälle insbesondere innerorts
Allgemeines

Kreispolizeibehörde stellt die Unfallzahlen 2023 vor

weiterlesen...