15. August 2019 / Allgemeines

Antrag auf Terminverschiebung der Baumfällungen am Markt

Es folgt ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen an den Bürgermeister.

Es folgt ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen an den Bürgermeister:

Verschiebung des Termins zur Entfernung der Bäume vom Marktplatz und Schaffung eines innerstädtischen ökologischen Ausgleichs

Sehr geehrter Herr Dr. Strohmann,

bekanntlich sollen im Zuge der Marktplatzumgestaltung noch dieses Jahr die Bäume vom Marktplatz entfernt werden. Weitere, größere Baumaßnahmen hinsichtlich der Umgestaltung sind unseres Wissens im Jahr 2019 nicht geplant.

Bündnis 90/Die Grünen stellen folgende Anträge:

  1. Die Fraktion Bündnis´90/Die Grünen beantragt, dass die Bäume erst im Jahr 2020 dann entfernt werden, wenn gleichzeitig auch weitere geplante Baumaßnahmen durchgeführt werden.
  2. Die Fraktion Bündnis´90/Die Grünen beantragt, dass bei Entfernung der Bäume vom Marktplatz gleichzeitig Neuanpflanzungen von Bäumen möglichst im innerstädtischen Bereich geplant und zeitnah durchgeführt werden. Diese Neuanpflanzungen sollen, was das CO2- Speichervermögen betrifft, mindestens der klimatischen Wirkung der 4 alten Platanen entsprechen.

Begründungen:

Zu 1.: Die Entfernung der Platanen wird nach unserer Einschätzung entweder Stümpfe oder zumindest improvisierte Pflasterabschnitte und eine kahle Fläche hinterlassen, die dem Erscheinungsbild des Marktplatzes über einen längeren Zeitraum unnötig schaden. Da das Baumfällen gemäß Bundesnaturschutzgesetz bis zu 30. September ohnehin nur in Ausnahmefällen erlaubt ist, erscheint es zudem angemessen, dem Weihnachtsmarkt, welcher bereits Ende November beginnt, unter den großen Bäumen und mit den strahlenden Lichterketten noch einmal sein ursprüngliches und schönes Ambiente zu ermöglichen.

Zu 2.: Auf Bundes- und Landesebene werden derzeit in der Politik im Sinne des Klimaschutzes Maßnahmen zur Aufforstung bzw. Anpflanzung von Bäumen beschlossen. Da in Beckum nun dem entgegenwirkend 4 große alte Bäume in zentraler Lage entfernt werden sollen, gebietet es sich - nicht zuletzt wegen des gemeinsam von Rat und Stadt Beckum ausgerufenen „Klimanotstandes“ - zumindest für ausgleichenden Ersatz in möglichst zentraler Lage zu sorgen. Ein Ausgleich im Rahmen des „Ökokontos“ der Stadt an anderer Stelle ist hier ausdrücklich nicht gemeint, zumal der anhaltenden Trockenheit und dem starken Schädlingsbefall noch etliche Bäume im gesamten Stadtgebiet zum Opfer fallen werden.

 

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