27. September 2017 / Allgemeines

„INNOVATIV + TRADITIONSBEWUSST“: Einfach Franziskus – Jahresbericht veröffentlicht

St. Elisabeth-Hospital Beckum gehört einer der größten konfessionellen Krankenhausgruppen

„INNOVATIV + TRADITIONSBEWUSST“: Einfach Franziskus – Jahresbericht veröffentlicht

St. Elisabeth-Hospital Beckum gehört einer der größten konfessionellen Krankenhausgruppen Deutschlands an

Beckum/ Münster. Gemeinsam mit ihren Einrichtungen blickt die Franziskus Stiftung auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück: Die in Münster ansässige katholische Hospitalgruppe umfasste im Berichtsjahr 14 Krankenhäuser in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen, darunter das St. Elisabeth-Hospital Beckum. In den Krankenhäusern der Stiftung wurden im vergangenen Jahr insgesamt 494.345 Patienten ambulant und stationär behandelt, das sind 17.846 mehr als 2015. Im St. Elisabeth-Hospital Beckum waren es 20.365 Patienten im Jahr 2016 und 19.849 Patienten im Jahr 2015. Weiter gestiegen ist auch die Zahl der Mitarbeitenden: In den Krankenhäusern, den Behinderten- und Senioreneinrichtungen sowie den Dienstleistungsgesellschaften der Franziskus Stiftung waren 2016 insgesamt 11.261 Beschäftigte tätig, genau 354 mehr als im Jahr 2015. Das St. Elisabeth-Hospital Beckum zählte 2016 insgesamt 378 Mitarbeiter, 2015 waren es 367. Der Gesamtumsatz der Franziskus Stiftung stieg nach Konsolidierung um 60 Millionen Euro auf 797 Millionen Euro im Jahr 2016. Zahlen und Daten wie auch wesentliche Entwicklungen sind im jetzt erschienenen Jahresbericht veröffentlicht.

Der Bericht enthält zahlreiche konkrete Beispiele für die Aufgaben und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stiftung. Er zeigt auch, wie Qualität belegt und durch externe Anerkennungen und Auszeichnungen bestätigt wird: Neben ausgewählten medizinischen Qualitätsindikatoren, beispielsweise bei der operativen Behandlung von Pankreas-Karzinomen, sind auch die sehr guten Ergebnisse von Patientenzufriedenheits-Befragungen durch Krankenkassen benannt. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ hat erneut Ärzte und Kliniken der Franziskus Stiftung empfohlen. Das St. Franziskus-Hospital Münster und das St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank werden dort zu den besten Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens gezählt. Der Selma-Meyer-Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) sowie der Human Resources Excellence Award (HREA) 2016 gingen ins St. Franziskus-Hospital Münster. Im Projekt „Christlichkeit im Krankenhaus“ hat die Stiftung ein System von Indikatoren entwickelt, die den Umsetzungsgrad des christlichen Profils „messbar“ machen.

Zur Verbesserung der baulichen Strukturen für die Patientenversorgung sind im Berichtsjahr zudem einige neue Bauprojekte begonnen und andere vollendet worden: So starteten in Ahlen der viergeschossige Teilneubau des St. Franziskus-Hospitals und der – inzwischen fertiggestellte – Erweiterungsbau des Medical Order Centers (MOC), des Krankenhaus-Logistikzentrums der Franziskus Stiftung. Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden u.a. zwei neue Pflegestationen am St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort, der erweiterte OP-Bereich der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des St. Franziskus-Hospitals Münster sowie das neue Wirtschaftsgebäude des St. Rochus-Hospitals Telgte.

Innovativ + traditionsbewusst heißt der Titel des Jahresberichtes der Franziskus Stiftung. „Mit neuen, zukunftsweisenden Konzepten in Medizin und Pflege, die wir teils selbst entwickelt haben und die wir strukturiert umsetzen, stehen wir für höchste Kompetenz in der Patientenversorgung“, hebt Dr. Klaus Goedereis (Bild) hervor, Vorstandsvorsitzender der Franziskus Stiftung. Die christlich-franziskanischen Wertebasis ist dabei ein wesentlicher motivierender Faktor und eine Quelle der Inspiration. „Innovativ und traditionsbewusst zu sein, gehört bei uns zusammen – beide Faktoren stärken sich gegenseitig“, so der Vorstandsvorsitzende.

 

Im Jahresbericht finden sich dafür zahlreiche Beispiele aus Angeboten und Tätigkeitsfeldern der Franziskus Stiftung. Innovativ ist beispielsweise, eine neue Operationsmethode bei Mast- und Enddarmkrebs anzuwenden, bei der auf einen künstlichen Darmausgang verzichtet werden kann. Oder große Stationen in kleine Leitungsbereiche zu gliedern und mit dieser Struktur die Versorgungsqualität der Patientenbetreuung und die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern. Einer Patientin konnte nach einer schweren Krebserkrankung mit Hilfe einer speziellen Behandlung geholfen werden, den Kinderwunsch zu erfüllen. Ein anderer Patient war nach erfolgreicher Bandscheibenoperation in der Lage, den Traum von einer Fahrradtour zum Nordkap Wirklichkeit werden zu lassen. Im Berichtsjahr haben die Einrichtungen der Stiftung zudem wiederum umfangreiche Ausbildungsleistungen erbracht und jungen Menschen Berufsausbildungen mit guten Beschäftigungs- und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.

Im laufenden Jahr werden zahlreiche im Bericht genannte Projekte in der Umsetzung weitergeführt. Neue Projekte sind hinzugekommen. Umgesetzt werden sie in einer wachsenden Franziskus Stiftung: 2017 wurde eine strategische Partnerschaft mit dem Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup vereinbart.

 

Entwicklung in Zahlen und Daten abgebildet

Der Jahresbericht liefert zudem zahlreiche Informationen, Zahlen und Daten zur Lage der Stiftung und zur Entwicklung der unterschiedlichen Einrichtungen des Verbundes. Dabei geht es um wesentliche Weichenstellungen und Projekte der Stiftung. Ebenso finden sich Übersichtsseiten und Ansprechpartner im Bericht. Dieser kann zudem interaktiv auf einer speziell konzipierten Microsite angesteuert werden. Selbstverständlich liegt er als gedruckte Broschüre vor und steht ebenso zum Herunterladen auf der Website der Franziskus Stiftung (www.st-franziskus-stiftung.de) zur Verfügung. Wenn Sie Interesse am Bericht haben, können Sie sich gern an die Unternehmenskommunikation der Franziskus Stiftung wenden.

Ansprechpartner:

Winfried Behler (Redaktion Jahresbericht)
Tel. 0251/ 270 79-50
behler@st-franziskus-stiftung.de

Volker Tenbohlen (Pressearbeit)
Tel. 0251/ 270 79-55
tenbohlen@st-franziskus-stiftung.de

Münster, 26. September 2017

Die St. Franziskus-Stiftung Münster ist eine der größten konfessionellen Krankenhausträgerinnen in Deutschland. Sie wird nach modernen Managementkonzepten geführt. Als kirchliche Stiftung privaten Rechts verfolgt sie gemeinnützige Zwecke. Die Stiftung trägt Verantwortung für 14 Krankenhäuser mit über 3.700 Betten sowie neun Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Darüber hinaus beteiligt sie sich u.a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. Unterstützt wird die Stiftung durch gewerbliche Gesellschaften in den Bereichen Logistik und Facility Management, die Dienstleistungen für eigene und externe Einrichtungen übernehmen. In den Krankenhäusern der Franziskus Stiftung werden jährlich über 494.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 1.000 Menschen betreut. Über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen in den Bereichen Medizin und Krankenpflege, Krankendienst, Behinderten- und Altenhilfe Verantwortung für Patienten, Bewohner und Gäste (Bezugsjahr 2016).

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