Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und Polizei Münster:
Passanten haben am Samstagnachmittag den 26.09.2026 gegen 16 Uhr in Beckum „Am alten Hammweg“ ein totes Baby aufgefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um das Schicksal und die Herkunft des kleinen Mädchens zu klären.
Die Todesursache konnte in einer Obduktion am Sonntag (27.09.) bislang nicht eindeutig geklärt werden. Weitere Untersuchungen stehen aus.
Aus vergleichbaren Fällen ist bekannt, dass die betroffenen Mütter die Schwangerschaft oft verdrängen oder verleugnen und von dem Geburtsgeschehen überrascht werden. Daher benötigt auch die Mutter, die sich sicherlich in einer Ausnahmesituation befindet, womöglich Hilfe.
Die Polizei fragt in diesem Zusammenhang:
- Wem ist ein Mädchen oder eine Frau aufgefallen, deren Erscheinungsbild oder Verhalten sich in den letzten Monaten verändert hat? Dies könnte sich durch auffällige Gewichtszu- oder abnahmen, Veränderungen des Kleidungsstils, Vermeidung von Sport oder anstrengenden Tätigkeiten oder einem sozialen Rückzug gezeigt haben.
- Haben Sie im Bereich des Fundortes „Am alten Hammweg“ in den vergangenen Tagen oder Wochen etwas beobachtet, das mit dem Verbringen des Babys im Zusammenhang stehen könnten?
Für die Aufnahme von Hinweisen haben die Ermittler ein Hinweistelefon unter 02521-911832 eingerichtet. Jeder noch so abwegig erscheinende Hinweis ist wichtig und kann bei Bedarf diskret behandelt werden.
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Hilfe für Schwangere in Not
Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen oder nicht weiterwissen, finden rund um die Uhr Hilfe. Das kostenlose Hilfetelefon „Schwangere in Not“ ist unter 0800 40 40 020 erreichbar, anonym, vertraulich und an allen Tagen im Jahr. Die Beraterinnen vermitteln auf Wunsch auch eine vertrauliche Geburt, also eine medizinisch sichere Entbindung ohne Preisgabe des Namens. Informationen dazu gibt es >>hier.





