Am Everkeweg ist eine probeweise Abbindung der Straße in Höhe der Augustin-Wibbelt-Straße für mehrspurige Fahrzeuge sowie die temporäre Ausweisung als Fahrradstraße geplant. Die Maßnahme soll den Durchgangsverkehr reduzieren und die Attraktivität des Radverkehrs in diesem Bereich erhöhen.
Die Verwaltung schlägt eine sechsmonatige Probephase vor, begleitet von einem reduzierten Evaluationsverfahren. Verkehrszählungen sollen vor und während des Versuchszeitraums durchgeführt werden, um die Auswirkungen auf das umliegende Wohnquartier zu dokumentieren. Eine umfassende externe Begutachtung wird nicht eingeplant, da die Verwaltung den zusätzlichen Aufwand als nicht erforderlich ansieht.
Für die Umsetzung würden Kosten in Höhe von 2.000 Euro für die Beschaffung und Installation der notwendigen Verkehrszeichen und Poller anfallen. Diese Mittel sind im Haushalt 2025 unter dem entsprechenden Budgetposten vorgesehen.
Im Vorfeld äußerte die CDU-Fraktion Bedenken bezüglich möglicher Verdrängungseffekte auf angrenzende Wohnstraßen. Sie forderte eine detaillierte Verkehrserhebung aller Verkehrsarten, um die Auswirkungen genauer bewerten zu können. Die Verwaltung sieht eine solche Erhebung jedoch als nicht notwendig an, da insbesondere der Fuß- und Radverkehr nicht beeinträchtigt werde und eine signifikante Mehrbelastung der Nebenstraßen nicht zu erwarten sei.
Die Entscheidung des Ausschusses über die Durchführung des Verkehrsversuchs sowie die genaue Ausgestaltung der Maßnahmen wurde am 11. Februar getroffen.
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Text: Lina Mance





