6. Oktober 2021 / Politik

Neues aus Politik und Verwaltung

Von Elisabeth Eickmeier

Am Dienstagnachmittag tagte der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Beckum.  

Einen informativen Bericht über die kriminalpräventive Initiative „Kurve kriegen“ lieferte die Kriminalhauptkommissarin Sandra Bothe, Koordinatorin und polizeiliche Ansprechpartnerin für die Initiative, im Ausschuss. Begleitet wurde sie von Tobias Gloddek, der als hauptamtliche pädagogische Fachkraft der Initiative tätig ist.

„Das Primärziel der kriminalpräventiven Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen „Kurve kriegen“ ist es, Kinder und Jugendliche vor einem Abgleiten in die Kriminalität zu bewahren“, so Bothe. Weniger Täter bedeuten weniger Straftanten und weniger Opfer. Die Kinder die das Programm durchlaufen sind in der Regel zwischen acht und 15 Jahren alt. Seit dem Jahr 2011 haben rund 1700 Kinder und Jugendliche das Programm durchlaufen und fast 800 von ihnen haben es erfolgreich abgeschlossen. „Das sind 40% und mit dieser Quote sind wir sehr zufrieden“, so Bothe, die darauf hinwies, dass die Kinder im Durchschnitt 12,5 Jahre alt sind.

Die Entscheidung zur strategischen Ausrichtung der Arbeit im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien fiel einstimmig.

Politik und Verwaltung wollen in Zukunft gemeinsam strategische Ziele entwickeln, um die Kinder- und Jugendhilfe in Beckum nach vorn zu bringen. Gemeinsam mit Thomas Fink, vom Landesjugendamt Westfalen-Lippe, soll mit den Mitgliedern des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien und den Leitungskräften der Verwaltung in einen gemeinsamen Prozess eingestiegen werden, um an der Thematik zielführend zu arbeiten. Konkret wird zunächst ein gemeinsamer Workshop mit allen Mitgliedern des Ausschusses und den Leitungskräften der Verwaltung stattfinden. Hier sollen dann strategische Ziele für die Legislaturperiode im Rahmen eines 1,5-tägigen Workshops erarbeitet werden.

Auch die Änderung der Satzung zur Förderung der Kindertagespflege erfolgte einstimmig.

Von Elisabeth Eickmeier