26. Februar 2024 / Politik

Neue Impulse in der Integrationsarbeit in Beckum

Ausarbeitung der Arbeitsschwerpunkte

Im Mai 2023 wurde die Integrationsmanagerin der Stadt Beckum, Frau Marei-Liselotte Radke, durch den Ausschuss für Inklusion, Gleichstellung, Soziales, Wohnen und Ehrenamt und dem Integrationsrat damit beauftragt, erste Schwerpunkte zur Weiterentwicklung der Integrationsarbeit in Beckum zu erarbeiten und dabei die Rolle des im Jahr 2022 neu eingerichteten Integrationsmanagements auszuarbeiten.

In der Sitzung des Integrationsrates der Stadt Beckum am 22. Februar 2024 erklärte Frau Radke, dass sie, unterstützt durch die Sozialplanerin, Expertiseninterviews mit 13 Akteurinnen und Akteuren der Integrationsarbeit aus Beckum geführt und die Ergebnisse im Netzwerk Integration zu einem Vorschlag für erste Arbeitsschwerpunkte weiterentwickelt hat. Dabei wurden zunächst 3 Handlungsfelder der Integrationsarbeit vertiefend bearbeitet: „Sprache“, „Leben und Freizeit“ sowie „Wohnen“.

Im Netzwerk wurden weiter Arbeitsschwerpunkte ausgearbeitet, um die Integration Geflüchteter zu unterstützen, nämlich der Kontakt mit städtischen Behörden und die Freizeitgestaltung der Geflüchteten. Die Mitglieder des Netzwerkes hatten sich für die Einrichtung von 2 Arbeitsgruppen entschieden, für die AG „Zusammenleben gestalten“ und die AG „Kontakt mit Behörden“, außerdem will das Netzwerk zwei praktische Vorhaben umsetzen, um die Integration zu unterstützen, dazu gehören Patenschaften im Sinne von Integrationsloten und die Sprachvermittlung. Frau Radke gab an, dass sie schon eine Liste mit vielen ehrenamtlichen Übersetzern und Übersetzerinnen angelegt hat, die aber noch ausbaufähig sei. 

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