Eine kurze Frage, eine erstmals konkrete Antwort: In der Ratssitzung hat Timo Przybylak (FDP) den Stand der Gründung des Kommunalen Ordnungsdienstes erfragt. Bürgermeister Michael Gerdhenrich sagte eine Antwort über die Niederschrift zu und die liefert jetzt einen klaren Zeitplan.
Voraussetzungen seit März 2026 erfüllt
Die Grundlage für den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) ist mit der Verabschiedung des Haushaltsplans im März 2026 gelegt worden. Seitdem läuft die konkrete Vorbereitung. Inzwischen hat die Verwaltung die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Kräfte geklärt, die aus dem vorhandenen Stamm des Außendienstes in den KOD wechseln. Auch die Ausschreibung für die extern zu besetzenden Stellen ist auf den Weg gebracht.
Warum es noch dauert
Klingt nach: kann doch eigentlich losgehen? Tatsächlich ist die Verwaltung an einem entscheidenden Punkt vorsichtig. Es ist intern abgestimmt, wie die Kräfte ausgerüstet und ausgebildet werden, um den vom Rat beschlossenen Aufgabenkatalog auf professionellem Niveau abarbeiten zu können. Allein aus Gründen des Arbeitsschutzes wäre es nicht vertretbar, ungeschulte Kräfte in einem Ordnungsdienst einzusetzen, die nötigen Fortbildungen brauchen ihre Zeit.
Einsatzfähig ab Frühjahr 2027
Damit gibt es nun erstmals ein konkretes Datum: Die Einsatzfähigkeit der ersten Kräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes ist für das Frühjahr 2027 geplant. Bis dahin laufen Ausschreibung, Auswahl und vor allem die fachliche Qualifizierung der Mitarbeitenden.





