Der Rat der Stadt Beckum hat sich mit der möglichen Nachnutzung des Grundstücks der ehemaligen Eichendorffschule beschäftigt. Hintergrund ist eine Bürgeranregung nach § 24 der Gemeindeordnung NRW.
Der Antrag schlägt vor zu prüfen, ob auf dem Gelände der ehemaligen Eichendorffschule ein Neubau der Martinschule entstehen könnte. Die Idee soll im Rahmen der weiteren Schul- und Quartiersentwicklung betrachtet werden.
Der Rat folgte dem Verwaltungsvorschlag und stimmte zu, die Anregung zur weiteren Beratung an den Schul-, Kultur- und Sportausschuss zu verweisen. Dort soll nun geprüft werden, ob und in welcher Form die vorgeschlagene Variante näher untersucht werden kann.
Der Antragsteller sieht mehrere mögliche Vorteile in dem Vorschlag. Da das Gebäude der ehemaligen Eichendorffschule ohnehin rückgebaut werden muss, könnte das Gelände für einen Schulneubau genutzt werden. Gleichzeitig könnten dadurch Übergangslösungen mit Containern vermieden werden, die nach früheren Berechnungen mehr als zwei Millionen Euro kosten könnten.
Auch für das Wohnquartier „Rote Erde“ könnte ein Schulstandort Vorteile bringen. Dort hatten früher bereits Grundschulkinder kurze Wege zur Schule. Zudem befindet sich auf dem Gelände eine Sporthalle, die von Vereinen und für den Schulsport genutzt wird und für viele Familien im Alltag eine wichtige Rolle spielt.
Mit der Entscheidung des Rates ist noch kein neuer Schulstandort beschlossen. Zunächst soll geprüft werden, ob die Idee im Rahmen der weiteren Schulentwicklungsplanung sinnvoll umgesetzt werden könnte.





