Die Stadt Beckum erhält rund 17,2 Millionen Euro aus dem NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036. Mit der Förderung sollen wichtige Infrastrukturprojekte in der Stadt umgesetzt werden. Darunter der Neubau der Sonnenschule, Gebäudesanierungen und der Bau der neuen Feuer- und Rettungswache.
Der größte Anteil der Mittel ist für den Bildungsbereich vorgesehen. Rund 8,6 Millionen Euro sollen in den Neubau der Sonnenschule fließen. Weitere Fördermittel sind für die Sanierung städtischer Gebäude eingeplant. Dazu zählen unter anderem Dachsanierungen an der Volkshochschule und am Rathaus Beckum sowie ein neuer Aufzug im VHS-Gebäude. Auch die Turnhalle der Sonnenschule am Teilstandort Vellern soll saniert werden.
Ein weiterer Teil der Förderung ist für den Neubau der Feuer- und Rettungswache Beckum vorgesehen. Dafür sind rund 5,2 Millionen Euro eingeplant.
Die Fördermittel sollen überwiegend in den Jahren 2026 bis 2028 eingesetzt werden. Durch die Landesförderung kann die Stadt einen Teil der geplanten Investitionen finanzieren, ohne dafür zusätzliche Kredite aufnehmen zu müssen. Der Rat der Stadt Beckum hat der vorgesehenen Verwendung der Mittel zugestimmt.
Im Zusammenhang mit der Förderung hatte sich auch der Tierschutzverein Ahlen und Umgebung an mehrere Kommunen gewandt. Der Verein bat darum, einen Teil der Infrastrukturmittel für Investitionen im Tierheim zu nutzen. Der Rat folgte jedoch der Empfehlung der Verwaltung, keine Fördermittel weiterzugeben. Die Mittel sollen vollständig für eigene Infrastrukturprojekte eingesetzt werden. Für die Unterbringung von Fundtieren zahlt die Stadt Beckum bereits jährlich rund 52.500 Euro an den Tierschutzverein.





