8. März 2026 / Politik

Prüfung neuer Optionen für Bahnhofsgebäude Neubeckum mehrheitlich beschlossen

Keine neuen Investitonsmaßnahmen

Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einen Antrag der FWG-Fraktion beschlossen, der die Verwaltung beauftragt, weitere Handlungsoptionen für das Bahnhofsgebäude in Neubeckum zu entwickeln. Damit rückt die Zukunft des seit Jahren diskutierten Gebäudes erneut in den Fokus der kommunalpolitischen Debatte.

Es folgt eine Rede von Elisabeth Eickmeier aus dem Ausschuss zum Antrag der FWG:

Die FWG möchte ausdrücklich keine neue Investitionsmaßnahme anstoßen, die den städtischen Haushalt belastet. Es geht nicht um Bauprojekte oder zusätzliche finanzielle Verpflichtungen.

Wir wünschen uns vielmehr, dass die Mitarbeitenden der Verwaltung im laufenden Tagesgeschäft den Austausch und Gespräche mit Nachbarkommunen des „Zementreviers“ und mit möglichen öffentlichen Fördergebern suchen, um Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Der Bahnhof Neubeckum könnte perspektivisch ein Einstiegspunkt in ein regional vernetztes Konzept sein. Möglicherweise auch nicht, aber wir sollten verschiedene Optionen prüfen, um das Beste für unsere Stadt herauszuholen.

Fortschritt entsteht nicht immer durch hohe Investitionen – oft beginnt er mit guten Gesprächen, klugen Ideen und regionaler Zusammenarbeit. Genau diesen ersten Schritt möchten wir ermöglichen.

In unserem Beschlussvorschlag unseres Antrags vom 15.2.2026 heißt es daher:

Die Verwaltung wird beauftragt, Kontakt mit benachbarten Kommunen des Zementreviers und dem LWL aufzunehmen, etwaige Förderprogramme zu sondieren und Gespräche zu einer möglichen gemeinsamen Entwicklung zu führen.

Diese Ansätze, wonach sich die Verwaltung mit dem LWL und den Nachbarkommunen austauschen soll, sind beispielhaft zu sehen und sollten der Verwaltung als Orientierung dienen, um zu prüfen, mit welchen weiteren relevanten Akteuren Gespräche sinnvoll geführt werden können.

Herr Grothues hatte bereits in der vergangenen Sitzung des STEA ausgeführt, dass der LWL hier nicht der richtige Ansprechpartner sei; sollte dies zutreffen, liegt es in der Verantwortung der Verwaltung zu prüfen, welche weiteren geeigneten Akteure eingebunden werden können.

In unserem Beschlussvorschlag heißt es weiter:

Entsprechende Protokolle zu den geführten Gesprächen sollen den Fraktionen zur Verfügung gestellt und die Ergebnisse spätestens in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 13.10.2026 vorgestellt werden."

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Foto: Fotokult Beckum

Hinweis: Der Beitrag wurde von Eilsabeth Eickmeier zur Verfügung gestellt. Dein Beckum veröffentlicht die Inhalte kostenlos und ist politisch neutral. 

 

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