Es folgt eine Meldung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Sehr geehrter Herr Gerdhenrich,
mit folgenden zwei Anträgen bezüglich der Ausbesserung von Wegen möchten wir sowohl die touristische Attraktivität Beckums stützen als auch die Lebensqualität im Innenbereich stärken:
- Die Zementroute hat aus touristischer Sicht für Beckum eine große Bedeutung und insbesondere vor dem Hintergrund der Beckumer Historie einen hohen Stellenwert. Um dieser wichtigen Rolle auch weiterhin gerecht zu werden, gehört aus Sicht von Bündnis 90/Die Grünen ein guter Ausbau der entsprechenden Radwege dazu. Der Fahrradtourismus stellt zweifellos ein wichtiges Standbein des Beckumer Fremdenverkehrs dar und fußt maßgeblich auf dem Werse-Radweg und eben der Zementroute.
- Der Weg zwischen der Oststraße und dem EDEKA-Parkplatz führt über eine kleine Brücke und wurde in Richtung „Altes E-Werk“ im Rahmen der sehr gelungenen Aus- und Umbaumaßnahmen neu hergerichtet. Dieser Weg wird von vielen älteren Menschen regelmäßig als direkte Verbindung zum Verbrauchermarkt genutzt, um die täglichen Einkäufe zu erledigen. Leider ist der Untergrund auf der Brücke in einem Abschnitt von ca. 10m so uneben, dass ältere Menschen mit Rollatoren insbesondere bei schlechter Witterung massive Probleme haben, diese sicher zu passieren.
Anträge
zu 1.) Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass die Wege der Zementroute insbesondere im Bereich der Firmengelände von Dyckerhoff und Etex (inklusive der Verbindung zur Kaiser-Wilhelmstraße) sowie der Abschnitt Klapperweg zeitnah erneuert werden.
Zu 2.) Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass der Teil des Weges über die Brücke zwischen Ostwall und EDEKA-Parkplatz mit einem Bodenbelag ausgestattet wird, der das problemlose Queren auch mittels Rollator ermöglicht.
Begründungen
Zu 1.) Derzeit befinden sich Teile dieser wichtigen Route in einem desolaten Zustand und bedürfen einer dringenden Überholung, zumal die Radsaison nicht zuletzt durch die Teilnahme am „Stadtradeln“ allmählich richtig Fahrt aufnimmt. Negative Eindrücke von schlechten Wegstrecken bleiben in Erinnerung, werden nicht zuletzt über Soziale Medien gestreut und können sich nachhaltig negativ auf das zarte Pflänzchen „Tourismus“ in Beckum auswirken.
Zu 2.) Gerade im innerstädtischen Bereich, in dem Einkäufe fußläufig erledigt werden können, wohnen viele ältere Menschen und Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Eine sichere Wegführung sollte gewährleistet sein, damit insbesondere auch diese Personengruppen ihre Einkäufe sicher erledigen können. Dies stellt ein wichtiges Qualitätsmerkmal lebenswerter Innenstädte dar.
Mit freundlichen Grüßen
Nadhira de Silva (Fraktionsvorsitzende)
Peter Dennin (Fraktionsvorsitzender)





