20. April 2026 / Politik

500 Millionen-Euro-Förderprogramm des Verkehrsministeriums

Neue Förderung für E-Mobilität gestartet

Pressemitteilung von Henning Rehbaum MdB:

Berlin/Kreis Warendorf. Die Bundesregierung will den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos deutlich beschleunigen, insbesondere dort, wo bislang großer Nachholbedarf besteht: in Mehrparteienhäusern. Am Mittwoch hat das Bundesministerium für Verkehr ein entsprechendes Förderprogramm gestartet und stellt dafür ein Fördervolumen von bis zu 500 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, den Zugang zu privaten Lademöglichkeiten für Millionen von Menschen zu verbessern, die nicht in Einfamilienhäusern wohnen.

So betonte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, dass der Umstieg auf Elektromobilität häufig nicht am Willen der Menschen scheitere, sondern an fehlenden Lademöglichkeiten im Alltag. Gerade in Deutschland lebe ein Großteil der Bevölkerung in Mehrparteienhäusern, deren Stellplätze bislang nur selten mit Ladepunkten ausgestattet seien. Hier setzt das neue Programm an.

Auch der Bundestagsabgeordnete Henning Rehbaum begrüßt das Programm ausdrücklich: "Wer kein eigenes Haus besitzt, sondern in einer Wohnung lebt, braucht verlässliche und einfache Lademöglichkeiten direkt am Stellplatz. Viele Bürgerinnen und Bürger, auch im Kreis Warendorf, wollen auf ein E-Auto umsteigen - scheitern aber ganz praktisch an der fehlenden Lademöglichkeit zuhause. Genau hier setzt die neue Förderung des Bundesministeriums für Verkehr an: Sie hilft dabei, Ladepunkte direkt an Mehrparteienhäusern zu schaffen und macht den Umstieg alltagstauglich. Mir ist wichtig, dass gerade auch Mieter und Eigentümergemeinschaften konkret profitieren. Wenn wir wollen, dass Elektromobilität für alle funktioniert, müssen wir die Infrastruktur dorthin bringen, wo die Menschen leben.", so Rehbaum.

Gefördert werden unter anderem die Anschaffung und Installation von Wallboxen, notwendige Netzanschlüsse sowie bauliche Maßnahmen. Voraussetzung ist unter anderem, dass mindestens 20 Prozent der Stellplätze eines Gebäudes vorverkabelt werden. Zudem müssen mindestens sechs Stellplätze pro Objekt elektrifiziert werden. Die maximale Ladeleistung pro Ladepunkt ist auf 22 Kilowatt begrenzt.

Das Programm richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen: Wohnungseigentümergemeinschaften, kleine und mittlere Unternehmen sowie private Vermieter können ebenso Anträge stellen wie größere Wohnungsbaugesellschaften. Während kleinere Antragsteller nach dem Eingangsprinzip berücksichtigt werden, soll die Vergabe bei größeren Unternehmen über ein wettbewerbliches Verfahren erfolgen.

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Bild: Henning Rehbaum
Hinweis: Der Beitrag wurde von der Partei zur Verfügung gestellt. Dein Beckum veröffentlicht die Inhalte politisch neutral.

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