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Gelungenes Discgolf-Turnier in der Phoenix mit nationalen Spitzensportlern

"Christian Morisse, Gruppenchef der Discgolfer des TV Beckum, hat mit seinem Team einen sehr guten Majorauftakt für 2017 organisiert und damit einen glänzenden Beitrag zum 125-jährigen Jubiläum seines Vereins geleistet." so die lobenden Worte von Werner Szybalski, Präsident des Frisbeesport Landesverband NRW, zum Turnier-Auftakt am vergangenen Wochenende.

 

Trotz der sehr guten Rahmenbedingungen blieb Nordrhein-Westfalen ein Sieg beim einzigen Majorturnier des Jahres in unserem Bundesland verwehrt. Mehrere NRWler waren nah dran, am Ende gingen die Siege aber nach Baden-Württemberg, Niedersachsen (2), Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und in die Schweiz.

 

In der offenen Klasse trumpfte der Deutsche Meister Kevin Konsorr (GW Marathon Münster) am Sonntagmorgen auf und spielte eine 48er Runde. Doch diese außergewöhnliche Leistung wurde noch getoppt, denn Ex-Meister Dominik Stampfer (WSCA Söhnstetten) unterbot Konsorrs Score um einen Wurf. Als mit vier Würfen Führender ging der Baden-Württemberger ins Finale über neun Bahnen. Auf Platz zwei startete Kevin Konsorr in die Schlussrunde. Er wurde aber schon an Bahn eins vom ehemaligen Junioren-Europameister und Vize-Weltmeister Marvin Tetzel (Tee-Timers Wolfenbüttel) eingeholt. Am Ende landeten beide auf Rang zwei hinter Stampfer.

 

Maik Hartmann spielte sein erstes Major-Turnier im Openalter und überzeugte zu hundert Prozent.  Er gewann die Finalrunde und sicherte sich den vierten Platz. Dank einer konstanten Leistung kam sein Bruder Marvin Hartmann (beide GW Marathon Münster) als Fünfter in Ziel. Die drei Münsteraner haben damit den Grundstein für ihre Nominierungsbewebung für einen deutschen Startplatz bei der Europameisterschaft 2018 in Varazdin (Kroatien) erfolgreich gelegt.

 

Erst auf Rang 14 folgt Nationalspieler Ralf Hüpper (Kettenjeklüngel Köln). Zudem erreichten die NRWler Daniel Klein (Bonnsai Bonn), Julian Leichert (DG Deutschland), Dennis Burstyn (GW Kley), Benjamin Hacker (SV 1860 Minden), Jonas Knapp (DG Deutschland), Johann Höptner (SV 1860 Minden) und Torsten Offermanns (DG ChainSmokers Reken) das Open-Finale.

Das Open-Ergbnis im Detail findest Du hier.

 

Unter den fünf Frauen befand sich keine Spielerin aus Nordrhein-Westfalen, was den dringenden Förderungsbedarf für (junge) Frauen in NRW unterstrich.

Das Frauen-Ergebnis im Detail findest du hier.

 

Der Nachwuchs war sehr stark in Beckum. Mit Timo Hartmann (Ostsee DG Kellenhusen) aus Hamm gewann zwar ein NRWler, der aber für einen Verein in Schleswig-Holstein spielt. Der Dritte David Strott (GW Kley) war wieder knapp dran, patzte aber im Finale. Jonas Steermann (GW Marathon Münster) fand am Samstagmorgen nicht in den Wettkampf, weshalb er schon früh aus dem Kampf um die Treppchenplätze in Beckum ausschied.

Das Junioren-Ergebnis im Detail findest Du hier.

 

In der Ü 40 musste der Deutsche Meister Klaus Kattwinkel (DG Deutschland) aus Engelskirchen mit dem zweiten Rang zufrieden sein. Der Altmeister aus dem Bergischen kämpfte in Beckum mehr mit seinen Rückenproblemen als mit dem Parcours. Glänzend aufgelegt zeigte sich Marcus Dziuba (GW Marathon Münster), der sich etwas unerwartet ins Finale der Masters spielte.

Das Masters-Ergebnis im Detail findest Du hier.

 

Dirk Haase (GW Kley) rettete die NRW-Ehre bei den Ü 50-Teilnehmern. Der Lünener zog Dank einer Leistungssteigerung am zweiten Turniertag ins Finale ein. Der EDGF-Präsident Paul Francz (Schweiz) ließ mit seinen zehn Würfen Vorsprung beim souveränen Sieg durchaus Zweifel aufkommen, ob Deutschland 2018 überhaupt Grandmaster zur EM schicken sollte.

Das Grandmaster-Ergebnis im Detail findest Du hier.

 

Quelle: http://www.frisbee-nrw.de/?p=8381

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