Pressemitteilung:
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Warendorf sehen im vorgelegten Kreishaushalt im Vergleich zum Eckdatenpapier zwar deutliche Verbesserungen, die sie als dringend erforderlich einstufen und ausdrücklich begrüßen. Dennoch bewerten sie den Haushaltsentwurf weiterhin kritisch.
Der Hebesatz der Allgemeinen Kreisumlage von 36,4 Prozent sei nach wie vor zu hoch und belaste die ohnehin finanziell angespannten Kommunen über Gebühr. Zudem seien die von den Verwaltungschefinnen und Verwaltungschefs aufgezeigten konkreten Einsparpotenziale bislang nicht in vollem Umfang umgesetzt worden.
„Vor diesem Hintergrund beurteilen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Warendorf den nun vorliegenden Haushaltsentwurf und den darin vorgesehenen Anstieg der Kreisumlage um 27,2 Millionen Euro weiterhin kritisch und lehnen ihn ab“, erklärt ihr Sprecher Michael Gerdhenrich, Bürgermeister der Stadt Beckum.
Gleichzeitig erkennen die kreisangehörigen Kommunen an, dass auch der Kreis mit einer Vielzahl gesetzlicher Pflichtaufgaben sowie extern bedingten Kostensteigerungen konfrontiert ist. „Daher setzen wir den konstruktiven Dialog mit dem Landrat und dem Kreiskämmerer fort und sind zuversichtlich, dass im Verlauf der Haushaltsberatungen weitere Verbesserungen erreicht werden können“, so Gerdhenrich weiter. Dies sei unerlässlich, um die kommunalen Haushalte nicht übermäßig zu belasten.






