Bonbons und Schokoriegel hagelt es im Rosenmontagszug kiloweise vom Wagen oder aus den Händen der Fußgruppenmitglieder, aber wer bestimmt eigentlich was dort geworfen wird, wo wird es gekauft und wer bezahlt das süße Vergnügen?
Bei der KG „Die Heimatlosen“ wird im Herbst vom Vorstand das Budget für das kommende Karnevalsjahr festgelegt. Bei den Heimatlosen lautet das Motto „Qualität statt Quantität“, denn es ist besser, Süßigkeiten zu werfen, die aufgehoben werden, als Dinge, die die Menschen einfach liegen lassen und die dann zertreten werden. In diesem Jahr werden Kit Kat, Flips, Ritter Sport mini Schokoladen, Fruchtkaustangen und vieles mehr geworfen werden. Bestellt wurde alles beim Großhandel, dem Handelshof in Hamm.
An diesem Samstag trafen sich einige Mitglieder der Fußgruppe am Pfarrzentrum St. Stephanus, um alles gemischt, portionsweise in Tüten zu verpacken, damit jedes Fußgruppenmitglied auch eine gute Mischung hat, um damit die Zuschauer des Rosenmontagszuges zu erfreuen.
Da der Rosenmontagszug zweimal seine Runden zieht, wurde für jeden Aktiven eine zweite Tüte für die zweite Zughälfte zusammengestellt. Bei 54 Mitgliedern in der Fußgruppe haben die Heimatlosen so 108 Tüten gepackt und stärkten sich nach der Arbeit mit einem gemeinsamen Frühstücksbuffet.
Finanziert wird das Wurfmaterial vom Verein selbst, der wiederum die Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Spenden von Firmen deckt.
Text und Foto: Elisabeth Eickmeier







