Die Fachabteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Koloproktologie am St. Elisabeth-Hospital Beckum ist erneut von der Deutsche Herniengesellschaft ausgezeichnet worden.
Das Team um Dr. med. Kushtrim Shala erhielt das Zertifikat für eine qualitätsgesicherte Hernienchirurgie, ein Siegel, das nur an Fachabteilungen vergeben wird, die definierte hohe Qualitätskriterien in der Versorgung von Leisten-, Bauchwand- und Zwerchfellbrüchen erfüllen.
Zu diesen Kriterien gehören unter anderem hohe Fallzahlen und die damit verbundene Erfahrung der Operateurinnen und Operateure, standardisierte Operationsverfahren nach aktuellen Leitlinien, eine strukturierte Nachsorge sowie eine konsequente Qualitätskontrolle. Ebenso vorausgesetzt werden regelmäßige Fort- und Weiterbildungen des gesamten Behandlungsteams.
„Die erneute Verlängerung des Siegels ist für uns Ansporn, die hohe Qualität unserer Hernienversorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln“, betont Chefarzt Dr. med. Kushtrim Shala. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Durch die Teilnahme an der Qualitätssicherungsstudie der Deutschen Herniengesellschaft haben wir zudem die Möglichkeit, unsere Patientinnen und Patienten auch langfristig zu begleiten. Das ist ein sehr effektives Instrument der Selbstkontrolle“, so der Chefarzt.
Leisten- und Bauchwandbrüche zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern in der Allgemeinchirurgie. Bundesweit werden jährlich rund 250.000 Patientinnen und Patienten mit Leistenbrüchen sowie etwa 100.000 Patientinnen und Patienten mit Bauchwandbrüchen operiert. Nicht selten entwickelt sich nach vorausgegangenen Bauchoperationen ein Bauchdeckenbruch.
„Gerade bei diesen komplexen Befunden ist eine besondere Expertise gefragt, um die Brüche sicher und mit langfristigem Erfolg versorgen zu können“, erklärt Dr. med. Kushtrim Shala.
In der Fachabteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Koloproktologie des St. Elisabeth-Hospital Beckum werden inzwischen zahlreiche Patientinnen und Patienten mit Hernien aller Art operativ versorgt. Alle Eingriffe erfolgen nach klar definierten Qualitätsstandards. Die relevanten Operationsdaten werden mit Einverständnis der Patientinnen und Patienten anonym erfasst und gespeichert und bilden die Grundlage einer fortlaufenden Qualitätssicherung.
„Unser operatives Spektrum ist sehr breit gefächert. Sämtliche minimalinvasiven und konventionellen Verfahren werden den Patientinnen und Patienten angeboten. So können wir für jede einzelne Person ein maßgeschneidertes Operationsverfahren auswählen“, unterstreicht der Chefarzt Dr. med. Kushtrim Shala.
„Die erneute Auszeichnung durch die Deutsche Herniengesellschaft bestätigt eindrucksvoll die hohe fachliche Qualität und das große Engagement in unserer Fachabteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Koloproktologie. Besonders hervorzuheben ist die konsequente Qualitätsorientierung der Fachabteilung, die sich sowohl in modernen Behandlungsstandards als auch in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der chirurgischen Versorgung widerspiegelt. Wir freuen uns über das Erreichen des Siegels der Deutschen Herniengesellschaft und gratulieren ganz herzlich“, so der Kaufmännische Direktor, Florian Niermann.
Die St. Franziskus-Stiftung Münster zählt zu den größten konfessionellen Krankenhausgruppen Deutschlands. Die Stiftung trägt Verantwortung für derzeit 18 Krankenhäuser sowie zehn Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Zuletzt hat die Franziskus Stiftung per Juli 2025 die Mehrheitsanteile an der Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf GmbH (VKKD) übernommen. Zudem hält sie Beteiligungen u.a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen der Franziskus Stiftung werden jährlich über 720.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 1.000 Menschen betreut. Rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für kranke, behinderte und alte Menschen. Der Vorstand besteht aus Dr. rer. pol. Nils Brüggemann (Vorsitzender), Dr. med. Ulrich Knopp und Dr. rer. pol. Christian Frank.
Bildunterzeile: Der Chefarzt Dr. med. Kushtrim Shala freut sich über das erworbene Zertifikat.





