22. Februar 2024 / Lokales

RegionalhelferInnen-Initiative im Kreis Warendorf

Neues Kapitel für Integration

Sich wohlfühlen an einem neuen Ort ist immer eine Herausforderung, besonders für Menschen mit einem Migrationshintergrund, wenn der Ort auch mit sprachlichen und kulturellen Herausforderungen verknüpft ist.

Die Angebote für Migrant*innen im Kreis Warendorf sind breit gefächert, aber was gibt es wo? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt „Regionalhelfer*innen für Migrant*innen im Kreis Warendorf“, das im Rahmen der LEADER-Region 9PlusWAF vom Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf e. V. umgesetzt wird.

„Wir wollen sammeln, welche Angebote für Migrant*innen es bereits gibt, sie bündeln und ein Netzwerk aus Regionalhelfer*innen aufbauen“, erzählt Ulrike Klemann, Leiterin des Fachdienstes. „Die Regionalhelfer*innen sind Menschen, die sich mit den Angeboten in ihrem Ort auskennen, und dann als Ansprechpartner*in für die Kommunen sind. Dabei haben Sie aber auch einen Blick über den Tellerrand in benachbarte Gemeinden.“

In einer siebenteiligen Schulung, die in der Landvolkshochschule Freckenhorst stattfindet, werden die Regionalhelfer*innen aus acht Kommunen auf ihre Aufgabe vorbereitet. In regelmäßigen Vernetzungstreffen sollen Austausch und Zusammenarbeit auch nach der Schulung weiter ausgebaut werden. Die Zusammenarbeit mit den Kommunen ist dabei ein wesentlicher Baustein. „Neben der Einführung ins ehrenamtliche Arbeiten, stehen auch interkulturelle Kompetenz, Projektentwicklung und der Blick über den Tellerrand auf dem Programm“, so Klemann. Netzwerk sein, das Wissen über Hilfen vermitteln, Zugänge ermöglichen und damit letztlich ein Stück Heimat bringen – das sei das Ziel des Projektes.

Wer noch Interesse hat, sich als Regionalhelfer*in zu engagieren, kann gerne noch in das Projekt einsteigen.
Weitere Informationen bei Ulrike Klemann, Fachdienst Integration und Migration (klemann-ulrike@kcv-waf.de | T. 0151 15587535).

Das Projekt wird über die LEADER-Region 9Plus WAF finanziert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung im ländlichen Raum unter finanzieller Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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