18. August 2026 / Lokales

Noch 515 Ausbildungsplätze im Kreis Warendorf frei

IG BAU ruft zum Bewerben auf.

Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe im Kreis Warendorf noch 515 Ausbildungsplätze. Darunter allein 28 im Baugewerbe. Außerdem haben 9 Jugendliche noch die Chance, eine Ausbildung als Maler oder Lackierer anzufangen. Und wer einen der höchsten Jobs im Kreis Warendorf machen möchte: Dachdeckerbetriebe suchen noch 12 Azubis. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur.

Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt Friedhelm Kreft. Der Vorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.

Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Nordrhein-Westfalen rund 642.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen Ausbildungsplatz. Und 71 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Kreis Warendorf haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen Berufsabschluss. Gerade ihnen rät die IG BAU Westfalen Mitte-Süd, sich noch einmal auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen. „Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Friedhelm Kreft.

Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd rät Interessierten, eine Berufsberatung zu nutzen. Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei dabei die Jugendberufsagentur (JBA): www.servicestelle-jba.de. Außerdem seien auch bei der Arbeitsagentur gute Tipps zu bekommen, vor Ort oder digital: www.arbeitsagentur.de/bildung. Das direkte Beratungsgespräch lohne sich immer, so die Gewerkschaft.

„Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen. Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Kreft. Wer einen Ausbildungsplatz suche, für den zähle vor allem der Beruf. Aber auch die Ausbildungsqualität und die Perspektiven, die der Betrieb nach der Ausbildung biete, seien wichtig.

Foto und Text: IG BAU Westfalen Mitte-Süd

Meistgelesene Artikel

Mediterranes Flair im Biergarten vom Hotel-Restaurants Alt Vellern****
Gastronomie

Regionale und saisonale Küche trifft im Hotel-Restaurants Alt Vellern**** auf eine gemütliche Außengastronomie.

weiterlesen...
Großbrand an der Neubeckumer Straße
Lokales

Feuerwehr im Großeinsatz, Rauch und Geruchsbelästigungen im Stadtgebiet möglich

weiterlesen...
Polizei ermittelt nach mehreren Auseinandersetzungen in Roland
Polizeimeldungen

Zahlreiche Ermittlungen laufen. Polizei bittet Zeugen um Hinweise.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

So genussvoll wird der September im lytt Beckum
Lokales

m lytt warten im September besondere Genussmomente auf dich!

weiterlesen...
Rund 90 Honigproben aus dem Kreis Warendorf gehen in die Bewertung
Lokales

Im Kulturgut Samson in Tönnishäuschen haben Imker ihre Honige für die Honigbewertung 2026 des Landesverbandes abgegeben.

weiterlesen...
Noch freie Plätze für neue VHS-Kurse in Beckum
Lokales

Entspannung, Ernährung, Sprachen oder Technik: Im September starten zahlreiche VHS-Kurse, für die noch Anmeldungen möglich sind.

weiterlesen...