Gleich zu Beginn der Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien, übte der Elternbeirat Kritik an dem Informationsfluss zur Schimmelbildung in der Kita Schatzinsel in Neubeckum.
Die Kritik richtete sich insbesondere an den DRK-Vorstand, Detlef Weißenborn, der im Ausschuss Stellung zum Thema nahm und sich dafür entschuldigte, dass ihm Fehler unterlaufen seien und er dies bedauere. Für die konkreten Fragen die gestellt wurden, hatten sich die Elternvertreter jedoch noch detailliertere Antworten gewünscht. „Das was uns mitgeteilt wurde, haben wir immer an die Eltern weitergegeben“, betonte Weißenborn.
Um wieder Vertrauen aufzubauen und eine Kommunikation mit transparenten Informationen möglich zu machen, kündigte Olaf Schulte, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales, ein Gespräch zwischen dem Elternbeirat, Detlef Weißenborn und der Verwaltung der Stadt Beckum an, bei dem sich die Beteiligten an einem Tisch treffen werden, um das Geschehene aufzuarbeiten.
Kritik von Elternseite gab es auch für das Programm der Vorschulkinder. Hier waren die Eltern der Meinung, dass den Kindern mit besonderen Projekten der Übergang in die Grundschule erleichtet werden sollte, was sie derzeit vermissen. Die 75 Mädchen und Jungen der Kita Schatzinsel werden derzeit in anderen Kitas betreut.
Die Forderung Elternbeiträge für nicht erbrachte Leistungen zu erstatten lehnte die Mehrheit der Ausschussmitglieder ab, da dies von der Satzung nicht vorgesehen ist. Olaf Schulte machte in diesem Zusammenhang auch deutlich, dass eine rückwirkende Satzungsänderung nicht möglich sei. Die Ausschussmitglieder einigten sich darauf, zukünftig noch einmal darüber zu sprechen, ob es sinnvoll sei, die Satzung in diesem Punkt für die Zukunft zu ändern.
Die Kita Schatzinsel, in der derzeit mit Hochdruck gearbeitet wird, soll zum nächsten Kindergartenjahr wieder öffnen.
Auf die Nachfrage, wann der Baubeginn für die Kita auf dem Jakob sei, konnte Olaf Schulte kein konkretes Datum nennen. Man sei sich jedoch sicher, dass der Zeitplan einer Eröffnung im kommenden Jahr eingehalten werden könne.
Text und Bild: Elisabeth Eickmeier.







