10. März 2023 / Lokales

HANSA-FLEX übernimmt Traditionshaus KNAPHEIDE

Firma Knapheide wird in Form eines strategischen Investments übernommen

Hydraulik-Spezialist HANSA-FLEX übernimmt KNAPHEIDE und baut die Marktführerschaft in Deutschland aus. 

Die HANSA-FLEX AG, global agierender Hydraulik-Spezialist, freut sich bekanntzugeben, dass sie Anfang April - kartellrechtlicher Genehmigungen vorausgesetzt - die Firma Knapheide in Form eines strategischen Investments übernimmt. 

Knapheide ist Lieferant von Hydrauliksystemen für namhafte deutsche Maschinenhersteller und beschäftigt rund 400 Mitarbeitende, die einen hohen zweistelligen Millionenumsatz realisieren. Aufgrund von Störungen in den globalen Lieferketten sowie Preissteigerungen bei den Energiekosten war Knapheide gezwungen, sich unter den veränderten Marktbedingungen neu aufzustellen.  

Für die Mitarbeiter und Kunden ändert sich durch die Übernahme nichts: Alle Geschäftsprozesse und Standorte laufen wie gehabt weiter. Zusammen mit HANSA-FLEX werden die traditionellen Werte eines familiengeführten deutschen Mittelständlers zukunftsweisend fortgeführt. Die Familie Knapheide, die Belegschaft und der Betriebsrat haben bereits ihre Unterstützung bei der Übernahme zugesagt. 

Thomas Armerding, CEO und Hauptanteilseigner von HANSA-FLEX ergänzt: „Wir kennen und schätzen die Firma Knapheide schon seit viele Jahren als erfolgreichen Marktbegleiter und gehen den wohlüberlegten Schritt der Übernahme vor allem mit Blick auf die Expansionschancen und die damit verbundene Zukunftssicherheit für beide Unternehmen und deren Mitarbeiter.“

Die Prozesse und Schnittstellen zwischen beiden Unternehmen werden in den kommenden Monaten aufeinander abgestimmt. Der Name Knapheide bleibt im Markt bestehen und wird in der Knapheide Schlauchtechnik GmbH (KST) und der Knapheide Solutions GmbH (KHS) weitergeführt. 

Die Übernahme des hoch spezialisierten Hydraulikanbieters Knapheide, der seit seiner Gründung auf ein stetiges, organisches Wachstum zurückblicken kann, bietet für beide Seiten immense Synergien. „HANSA-FLEX erweitert mit dieser strategischen Akquisition die Kapazitäten im Serienfertigungsbereich für das deutsche Erstausrüstungsgeschäft“, so HANSA-FLEX Vorstand Christian-Hans Bültemeier. Durch die Übernahme der Präzisionsarmaturenfertigung wird die HANSA-FLEX Supply Chain gestärkt und unterstützt so die ambitionierten internationalen Wachstumspläne. Die auf die Hydraulik spezialisierte Fertigung mit zahlreichen Dreh-Fräszentren ist bestens geeignet, das aktuelle HANSA-FLEX Produktangebot abzurunden.

Über Knapheide:

Die Firma Knapheide, mit Sitz in Beckum (Nordrhein-Westfalen) ist seit Jahrzehnten ein renommierter Hersteller hochwertiger Hydrauliksysteme und Lieferant für namhafte Kunden aus den Bereichen Maschinenbau und Industrie (u.a. Hersteller von Erdbewegungsmaschinen, Landmaschinen, Gabelstapler). In den vier Unternehmen der Knapheide Gruppe sind ca. 400 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2022 konnte ein Jahresumsatz von ca. € 72 Mio. erwirtschaftet werden.

Über HANSA-FLEX:

Die 1962 in Bremen gegründete HANSA-FLEX AG ist Europas führender Systemanbieter rund um die Fluidtechnik. Das Erfolgsprinzip heißt Systempartnerschaft. Als Ersatzteillieferant für hydraulische Schlauchleitungen gestartet, hat sich HANSA-FLEX in 60 Jahren zu einem der führenden Systemanbieter im Bereich Hydraulik und Pneumatik gewandelt. Mit über 459 Niederlassungen und 408 Servicefahrzeugen in 41 Ländern ist HANSA-FLEX ein Global Player, der weltweit über 150.000 Kunden betreut. Die Produkte und Dienstleistungen reichen dabei von der einfachen Schlauchleitung über Engineering, Aggregatebau, Zylinderinstandsetzung bis hin zur Beratung bei der Planung von Prototypen. Weltweit über 4.450 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2022 einen Umsatz von 575 Millionen Euro (konsolidiert).

Ergänzung von GÖRG, eine von Deutschlands führenden unabhängigen Wirtschaftskanzleien:

Mit der Übernahme wird in dem Insolvenzverfahren von Knapheide, das in Eigenverwaltung von den GÖRG-Partnern Prof. Dr. Gerrit Hölzle und Dr. Thorsten Bieg als Sanierungsgeschäftsführer betreut wird, ein wesentlicher Meilenstein erreicht. Aufgrund von Störungen in den globalen Lieferketten sowie Preissteigerungen bei den Energiekosten sah sich Knapheide im November 2022 gezwungen, beim zuständigen Amtsgericht Bielefeld Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens zustellen. Das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung wurde zum 1. Februar 2023 für die Knapheide GmbH Hydraulik-Systeme sowie drei weitere Gesellschaften der Gruppe eröffnet. 

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