Jetzt ist es offiziell: Auf der Generalversammlung am 17. April ist Christian Heickmann zum Leiter der Feuerwehr Beckum ernannt worden. Bereits zum 1. April hatte er die Position des Fachdienstleiters Brandschutz und Rettungswesen übernommen. Mit der Amtseinführung vereint er nun beide Funktionen.
Damit übernimmt Heickmann künftig eine Doppelrolle. Als Fachdienstleiter verantwortet er hauptamtlich den Bereich Brandschutz und Rettungswesen innerhalb der Stadtverwaltung. Gleichzeitig führt er als Leiter der Feuerwehr die gesamte Wehr, ein Amt, das traditionell stark im Ehrenamt verankert ist.
Diese Struktur ist bewusst gewählt. Ziel ist es, das Ehrenamt zu stärken und gleichzeitig eine leistungsfähige Organisation sicherzustellen. Denn ohne die freiwilligen Kräfte würde das System nicht funktionieren. Gerade bei der Tagesverfügbarkeit zeigt sich, wie wichtig das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt ist.
Für Heickmann steht genau dieses Miteinander im Mittelpunkt. „Zum Leiter der Feuerwehr Beckum ernannt zu werden, ist für mich weit mehr als die Übertragung einer Funktion. Es ist ein großes Vertrauen“, sagt er in seiner Ansprache. Führung bedeute für ihn, Strukturen zu schaffen, in denen das Team arbeiten kann.
Wie persönlich dieser Moment für ihn ist, zeigt ein Blick zurück: „Im Jahr 2002 war ich als Jugendfeuerwehrmann zum ersten Mal bei einer Generalversammlung dabei und habe die Getränke serviert.“ Heute steht Heickmann an der Spitze der Feuerwehr. Ein Weg, den er nicht als selbstverständlich betrachtet.
Für die kommenden Jahre setzt er klare Schwerpunkte. Das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt soll weiter gestärkt werden. Gleichzeitig will er die Feuerwehr als Gemeinschaft sichtbarer machen und die Leistungen der einzelnen Bereiche stärker in den Fokus rücken.
Ein zentrales Thema ist der Nachwuchs. Kinder- und Jugendfeuerwehr spielen eine wichtige Rolle, um frühzeitig Begeisterung zu wecken und langfristig Einsatzkräfte zu gewinnen. Gleichzeitig besteht insbesondere bei der Betreuung der Kinderfeuerwehr weiterer Bedarf.
Auch organisatorisch soll sich die Feuerwehr weiterentwickeln. Die Anforderungen wachsen, technisch, strukturell und gesellschaftlich. Ziel ist es, Abläufe klarer zu gestalten und die Organisation zukunftssicher aufzustellen.
Dabei macht Heickmann deutlich, dass Einsparungen nicht auf Kosten der Sicherheit gehen dürfen, weder für die Bürgerinnen und Bürger noch für die Einsatzkräfte.
Seine Vision ist eine moderne, verlässliche und geschlossene Feuerwehr, die leistungsfähig bleibt und als Gemeinschaft zusammensteht.
Zum Abschluss richtet Heickmann den Blick bewusst auf die Menschen hinter der Feuerwehr. „Ich bin unfassbar stolz darauf, diese wunderbaren Menschen künftig führen und vertreten zu dürfen.“
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Wir gratulieren Christian Heickmann zur neuen Aufgabe und wünschen ihm jederzeit eine sichere Hand in der Führung der Feuerwehr Beckum.





