20. Mai 2024 / Lokales

Ein Fest für die ganze Familie: Der traditionelle Mühlentag in Beckum begeistert Besucher

Höxbergmühle

Am heutigen Pfingstmontag zog der traditionelle Mühlentag zahlreiche Besucher an, die gemeinsam mit den Organisatoren dieses besondere Ereignis feierten. Noch vor 11 Uhr war es eine Herausforderung, einen Parkplatz zu finden, und auch die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder waren nahezu erschöpft.

Das engagierte Team der Höxbergmühle, der Heimat- und Geschichtsverein e. V., der Förderverein „Die Mühlenkinder e. V.“, ihre Familien sowie die DPSG St. Stephanus Beckum hatten ein vielfältiges Programm vorbereitet, das für jeden Geschmack etwas bot.

Floh- und Trödelmarkt des Fördervereins "Die Mühlenkinder" e.V.

Auf der großen Wiese hinter dem Restaurant "Zur Windmühle" fand ein Kinderflohmarkt statt, der Besucher auf der Suche nach gut erhaltener Kindermode, Büchern, Spielzeug und vielem mehr anlockte. Der Andrang war so groß, dass sich vor einigen Ständen bereits lange Schlangen bildeten.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt

Der Heimat- und Geschichtsverein verwöhnte die Gäste mit hausgemachten Kuchen und Kaffee, während Bratwürstchen und kalte Getränke ebenfalls nicht fehlten. Der Förderverein der „Mühlenkinder“ bot zudem Waffeln und Popcorn an, und ein Stand mit Soft- und Slusheis erfreute besonders die kleinen Besucher.

Für die Kinder gab es beim Mühlenfest zahlreiche Attraktionen

Sie konnten sich auf einer Hüpfburg austoben, sich beim Kinderschminken in ihre Lieblingshelden verwandeln, Stockbrot backen, eigene Seile herstellen oder bei den stündlichen Mühlenführungen alles über die Arbeit eines Müllers und die Beckumer Windmühle erfahren.

Die Höxbergmühle

Hubertus Lütke, Vorstandsmitglied des Heimat- und Geschichtsvereins, teilte uns im Gespräch interessante Fakten über die Windmühle mit. Er berichtete, dass die Mühle 1853 von Heinrich Niehaus erbaut wurde. 1916 endete der reine Windmahlbetrieb, als ein Sauggasmotor installiert wurde, der die Mühle unabhängig vom Wind machte. Der Motor wurde mit lokal erzeugtem Anthrazit-Gas betrieben und die Energie über eine Transmissionswelle in die Mühle geleitet. Die Mühle blieb im Familienbesitz und wurde bis 1956 von Hermann Nettebrock betrieben. 1982 wurde die Windmühle unter Denkmalschutz gestellt. Anders als angekündigt, konnten die erst vor kurzem neu bespannten Windmühlenflügel heute aufgrund des fehlenden Windes nicht getestet werden.

Hubertus Lütke freut sich, dass sich das traditionelle Mühlenfest seit der Einbeziehung des Kindergartens „Die Mühlenkinder“ zu einer wunderschönen Familienaktion entwickelt hat, was sich auch in den stetig steigenden Besucherzahlen der letzten Jahre zeigt.


Text und Bilder: Stephanie Wellerdiek

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