Der DRK-Kreisverband Warendorf-Beckum präsentierte beeindruckende Wachstumszahlen, neue Projekte und ehrgeizige Zukunftspläne – und das erstmals im neuen Verbandsgebäude, das Anfang 2025 fertiggestellt und im Sommer 2025 durch NRW-Ministerin Ina Scharrenbach eingeweiht worden ist. Bei der jährlichen Kreisversammlung blickten Delegierte, Präsidium, Vorstand und Fachbereichsleitungen nicht nur auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück, sondern stellten zugleich wichtige Weichen für 2026.
Verbandspräsident Prof. Dr. Karl-Uwe Strothmann präsentierte die Kennzahlen des Verbandes. Die Mitgliederzahl wuchs um 329 Fördermitglieder auf nun insgesamt 9841 Personen. Nur im Bereich der Blutspende verzeichnete der Kreisverband ein Minus: Bei 265 Terminen wurden rund 2000 Spenderinnen und Spender weniger als im Vorjahr registriert. Besonders dynamisch entwickelte sich der Hausnotruf mit nun 1584 Anschlüssen, was einem Zuwachs von 249 Teilnehmenden gegenüber 2023 entspricht.
Vorstandsvorsitzender Detlef Weißenborn, zugleich Geschäftsführer der DRK Soziale Dienste gGmbH, lobte die positive Entwicklung in nahezu allen Bereichen: „Wir können in fast allen Segmenten steigende Zahlen präsentieren. Dahinter steckt vor allem ein engagiertes Team, dem ich an dieser Stelle ausdrücklich danken möchte.“
Die Perspektive auf 2026 zeigt: Der Kreisverband ruht sich nicht auf Erfolgen aus. Im Hausnotruf-Bereich soll ein neuer Hintergrunddienst eingerichtet werden – inklusive der Möglichkeit für Teilnehmende, künftig ihre Hausschlüssel sicher beim Kreisverband zu hinterlegen. Aufgrund der hohen Nachfrage werde dieser Service dringend benötigt. Auch der Ausbau des Schulungsprogramms, die Weiterentwicklung der beliebten Seniorenreisen sowie der Aufbau eines neuen kulturellen Angebotsbereichs stehen auf der Agenda. Bereits im Mai und im Herbst kommenden Jahres sind zwei Kabarettveranstaltungen für jeweils bis zu 100 Personen geplant.
Aus ihren Bereichen berichteten Kreisrotkreuzleiterin Ute Möller und Jugendrotkreuzleiterin Kim Duda. Fachbereichsleitung Lina Hein stellte gemeinsam mit ihren Kolleginnen Bianca Krefeld und Lilia Enders die Entwicklungen in den Bereichen Kitas, Offener Ganztag und Großtagespflege vor.
Den Jahresabschluss präsentierte Kassierer Dr. Stefan Bürger. Sein Fazit fiel positiv aus: „Wir haben eine sehr auskömmliche Ertragslage.“ Die Delegierten stimmten dem Antrag auf Entlastung von Vorstand und Präsidium einstimmig zu.
Für Kreisrotkreuzleiter Christian Gerlach war es die letzte Kreisversammlung. Er zieht sich aus persönlichen Gründen zurück. Prof. Dr. Karl-Uwe Strothmann überreichte ihm als Dankeschön für seinen jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz einen Präsentkorb. Mit dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2024, den klaren Wachstumsimpulsen und dem neuen Verbandsgebäude als zentralem Standort blickt der Kreisverband optimistisch in die kommenden Jahre – und startet mit ambitionierten Projekten in das Jahr 2026.
Auf dem Foto (v.l.): Beisitzer Dr. Karsten Kühne, Justiziar Dirk Funke, Schriftführerin Melanie Westerbeck, Jugendrotkreuzleiterin Kim Duda, Vorstand Detlef Weißenborn, Präsident Prof. Dr. Karl-Uwe Strothmann, Schatzmeister Dr. Stefan Bürger, der scheidende Kreisrotkreuzleiter Christian Gerlach und Kreisrotkreuzleiterin Ute Möller
Foto: DRK






