In einer interaktiven Ausstellung zur Alltagsdiskriminierung hieß es für die Besucherinnen und Besucher aktiv zu werden und die Perspektive zu wechseln. Die Klasse MT 11 der Technischen Produktdesigner hatte sich im Rahmen des Deutsch- und Religionsunterrichts lange auf dieses Event vorbereitet. Jedoch haben die begleitenden Lehrkräfte Frau Anke Höwing-Otte und Frau Ute Tusch lediglich Impulse gegeben, Umsetzung und Durchführung lag fest in der Hand der Klasse.
„Alltagsdiskriminierung“ bewusst zu machen, ist der Klasse ein großes Anliegen, da sie oft leise, zweideutig oder so normalisiert sei, dass man sie kaum erkenne. Der Klassensprecher hob in seiner Einleitung hervor, dass diese Ausstellung einen Raum bieten solle, indem Begegnung, Interaktion und Perspektivwechsel durch praktische Übungen ermöglicht werden. So geht es für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler darum, sich aktiv einzubringen und Fragen zu stellen. Denn: Begegnung auf Augenhöhe, Empathie und gegenseitiges Verständnis sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern etwas, das wir immer wieder lernen und leben müssen, so der Klassensprecher. Ca. 100 Schülerinnen und Schüler besuchten am Dienstag die Ausstellung und auch einige Lehrkräfte haben sich vor Ort ein Bild gemacht.
Dass das Konzept aufging, zeigt diese Feedbackäußerung eines Besuchers: „Ich habe viel gelernt, überlegt und eingestanden. Würde das nochmal machen, wenn ich könnte. Meine Augen sind offener. Danke dafür!“
Aufgrund des insgesamt sehr positiven Feedbacks wird schon an den Folgemöglichkeiten gearbeitet.





