Das Verve!-Team hat in Neubeckum elf Stadtteil-Beete gepflegt. Dürfen Anwohnerinnen und Anwohner überall in Beckum mit anpacken? Dein Beckum hat bei der Stadt nachgefragt.
Drei Stunden Arbeit für elf Beete
Bei strahlendem Sonnenschein hat das Verve!-Team Ende Mai entlang der Hauptstraße in Neubeckum gemeinsam alle elf Stadtteil-Beete gepflegt. Drei Stunden Arbeit, neue Stauden, Müll entfernt. Die Bienen und Hummeln seien sofort gekommen, als die neuen Pflanzen in der Erde waren, schreibt das Team auf Facebook. Begleitet wurde die Aktion von freundlichen Passantinnen und Passanten, die Tee und Kaltgetränke aus der Nachbarschaft vorbeibrachten.
Was die Stadt dazu sagt
Da viele Anwohnerinnen und Anwohner an städtischen Beeten leben, haben wir bei der Stadt Beckum nachgefragt: Darf man als Anwohnerin oder Anwohner die Beete vor dem eigenen Haus pflegen und sogar bepflanzen, etwa mit einer Blühpflanzenmischung?
Sandra Berges, Pressesprecherin der Stadt Beckum, antwortet: „Es gibt im Stadtgebiet einige Vereinbarungen mit Anliegenden. Beet-Patenschaften sind aber eher die Ausnahme. Es fallen weiterhin nennenswerte Unterstützungsarbeiten an."
Soll heißen: Eine eigenmächtige Bepflanzung ist nicht vorgesehen. Wer aber ernsthaftes Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich an den städtischen Fachdienst Tiefbau wenden.
Wer mitmachen möchte
Anwohnerinnen und Anwohner, die ein Beet in ihrer Nähe übernehmen möchten, erreichen den Fachdienst Tiefbau der Stadt Beckum unter tiefbau@beckum.de. Hilfreich ist es, das Beet konkret zu benennen und eine grobe Vorstellung mitzuschicken, was geplant ist. So lässt sich am schnellsten klären, was möglich ist und wo die Stadt unterstützt.
Wer in Neubeckum direkt im Verve!-Bereich aktiv werden möchte, kann sich auch direkt an das Verve!-Team wenden. Kontakt über die >> Facebook-Seite von Verve! oder per Mail an info@verve-neubeckum.de.
Und ein Hinweis am Rande
Das Verve!-Team weist nach der Aktion darauf hin, dass einige Beete stark verschmutzt waren und Zigaretten teilweise unter Mülleimer auf den Boden geworfen wurden, statt in die vorhandenen Aschenbecher. Ein kleiner, aber wichtiger Appell: Die Stadtteil-Beete sind unsere aller Beete. Auch wer nicht selbst pflegt, kann mithelfen, sie sauber zu halten.
Foto: Verve!





