Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Volkshochschule Beckum-Wadersloh widmet sich das Studienforum im 1. Halbjahr 2026 einem ganz besonderen Jahr 1976. In einer facettenreichen Veranstaltungsreihe werden prägende Ereignisse aus Politik, Kultur, Musik, Film und Sport beleuchtet und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart diskutiert.
Die feierliche Auftaktveranstaltung findet am 17. März in der Aula der Volkshochschule in Beckum statt. Zur Eröffnung erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Klavierkonzert mit Prof. Till Engel von der Folkwang Universität der Künste.
In den folgenden Wochen, traditionell im Ratssaal der Gemeinde Wadersloh, spannt das Studienforum einen weiten thematischen Bogen:
- Am 24. März spricht die vielfach ausgezeichnete Autorin Charlotte Kerner über „Mao und ich“.
- Am 21. April beleuchtet Prof. Dr. Christoph Marx (Universität Duisburg-Essen) den Aufstand von Soweto und den Untergang des Apartheid-Regimes.
- Am 28. April referiert Dr. Robert Grünbaum von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur über das Jahr 1976 in der Endphase der DDR.
- Am 5. Mai widmet sich Prof. Dr. Martin Lücke (Macromedia University Berlin) Schlager und Musik des Jahres 1976.
- Am 12. Mai steht der Filmpionier Fritz Lang mit seinen Werken wie „Metropolis“ oder „Die Nibelungen“ im Mittelpunkt, vorgestellt von Prof. Dr. Rembert Hüser (Goethe-Universität Frankfurt).
- Am 19. Mai berichtet Prof. Dr. Michael Buback über die Ermordung seines Vaters, Generalbundesanwalt Siegfried Buback, durch die RAF.
- Am 2. Juni folgt eine sporthistorische Betrachtung des Jahres 1976.
- Den Abschluss am 9. Juni gestaltet der RTL-Adelsexperte Michael Begasse mit einem Vortrag über Queen Elizabeth II., die „Jahrhundert-Königin“.
Die neun Veranstaltungen können als Abo (Kurs 261-1901W, 99,00 €) oder als Einzelveranstaltung (15,00 €) gebucht werden.
Anmeldungen sind möglich über: www.vhs-beckum-wadersloh.de, per Mail an vhs@beckum.de oder telefonisch unter 02521 29-4207.
Ein spannendes Programm, das Geschichte lebendig macht und zum Nachdenken über Vergangenheit und Gegenwart einlädt.





