5. Juni 2020 / Gastronomie

TwinCable nicht nur für Beckumer ein echtes Highlight

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Betrieb

Es folgt eine Mitteilung des Bürgermeisterkandidats Michael Gerdhenrich:

Der parteilose Bürgermeisterkandidat Michael Gerdhenrich und Vertreter der SPD-Fraktion suchten kürzlich das Gespräch mit dem Geschäftsführer der Freizeitanlage „TwinCable“ am Tuttenbrocksee, Aaron Armborst. Thema waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Betrieb sowie Perspektiven und Ideen für die Freizeitanlage.

„Ich bin immer wieder begeistert, was hier in den letzten Jahren entstanden ist“, freut sich Michael Gerdhenrich. Und in der Tat hat die Freizeitanlage mit Wasserski, Strandbad, Aquapark und Gastronomie eine Menge zu bieten. Außerdem finden unter normalen Umständen regelmäßig Veranstaltungen statt. „Wir haben schon sehr viel investiert, sind damit aber noch nicht am Ende“ ist Aaron Amborst davon überzeugt, dass der Tuttenbrock noch viel Potenzial hat.

Einen Faktor im Gesamtkonzept stellen Veranstaltungen dar. Seit mittlerweile drei Jahren arbeitet man daran, eine Dauergenehmigung zur Nutzung des gesamten Geländes für Veranstaltungen zu erhalten. Bis eine solche Genehmigung vorliegt, muss jede Veranstaltung separat genehmigt werden. Diesen Aufwand würde Aaron Amborst natürlich gerne vermeiden, zeigt aber Verständnis für die Dauer des Vorgangs: „Unser Gelände stellt einen Sonderfall dar. Für eine Dauergenehmigung müssen alle denkbaren Szenarien durchgespielt und abdeckt werden. Das ist kompliziert und umfangreich.“

Dennoch erwartet die SPD-Fraktion eine optimale Unterstützung durch die Verwaltung der Stadt Beckum: „Die Freizeitanlage am Tuttenbrocksee bietet Beckums Bürger*innen mit großem Aufwand ein breites und tolles Freizeit-, Sport- und Gastronomieangebot. Es ist wichtig, dass sich die Verwaltung, wie für sämtliche Betriebe in Beckum, auch als Servicedienstleister sieht.“ Bringt es Peter Tripmaker auf den Punkt.

Einig sind sich alle darüber, dass der Tuttenbrocksee ein Alleinstellungsmerkmal mit einem besonderen Wert für Beckum darstellt. Die Freizeitanlage und insbesondere Veranstaltungen wie die letztjährigen Europameisterschaften im Wakeboarden ziehen etliche Besucher nach Beckum. „Hier gibt es sicherlich noch schlummernde Potenziale“ verweist Felix Markmeier-Agnesens auf die Möglichkeiten, die im Hinblick auf die Verknüpfung mit Kurzzeit- und Fahrradtourismus bestehen und fordert einen Ausbau der Aktivitäten im Stadtmarketing.

Für Michael Gerdhenrich ist klar: „Wir müssen unsere Stärken in Beckum selbstbewusst herausstellen und besser vermarkten. Davon werden nicht nur die Anbieter von Freizeitangeboten, sondern auch Hoteliers und Gastronomen profitieren.“

Dass man aber nicht nur auf Unterstützung wartet, sondern selbst aktiv wird, stellt Aaron Armborst in Zeiten von Corona eindrucksvoll unter Beweis. Nachdem Gastronomie, Wassersport, Badebetrieb und Veranstaltungen zunächst vollständig ausfielen, sorgen die derzeitigen Lockerungen zwar für Erleichterung beim Betreiber der Anlage, bringen aber auch zahlreiche Herausforderungen mit sich.

Der Betrieb der Wasserskianlage wie auch die Gastronomie im Außenbereich sind nur unter den Bedingungen der Corona-Schutzverordnung zu nutzen, somit eingeschränkt. Richtig kompliziert ist dabei, die Anzahl der Badegäste zu reglementieren und ein Konzept für die sanitären Anlagen auf die Beine zu stellen. „Daran haben wir mit Hochdruck gearbeitet und gute Lösungen gefunden“, antwortet Aaron Armborst selbstbewusst. Badetickets sind nur online buchbar und die Schwimmzeiten klar geregelt. „Wir stellen zu jeder Zeit sicher, dass sich immer nur die maximal erlaubte Anzahl an Besuchern gleichzeitig auf dem Gelände bzw. im Wasser aufhält.“

 

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