Bei schweren Unwettern im Osten Australiens sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Unter ihnen sei ein neunjähriges Mädchen, das in einem Vorort Brisbanes von Wassermassen fortgerissen und in die Kanalisation gespült worden sei, teilte die Polizei des Bundesstaates Queensland laut örtlichen Medienberichten mit. In dem Bundesstaat starben demnach zudem eine 59-Jährige, die an der Gold Coast von einem Baum erschlagen wurde, und ein Mann, der nach dem Kentern eines Bootes vor Brisbane im Meer ertrank. Acht weitere Insassen seien gerettet worden, zwei würden noch vermisst. Im Bundesstaat Victoria seien zwei Menschen infolge des Sturms getötet worden: In der Ortschaft Caringal östlich von Melbourne sei ein Mann von einem herabfallenden Ast tödlich verletzt worden. Nördlich der Millionenstadt sei eine Frau auf einem Campingplatz durch einen umstürzenden Baum ums Leben gekommen. In Queensland waren wegen Sturmschäden an Stromleitungen überdies rund 100.000 Haushalte ohne Elektrizität, meldete der örtliche Versorger. Der australische Wetterdienst warnt seit Tagen vor starkem Regen und Gewittern an nahezu der gesamten Ostküste. An Weihnachten hatte heftiger Regen in der Metropole Sydney Sturzfluten verursacht, Straßen und Gebäude standen unter Wasser. Anderswo hagelte es. Am Mittwoch sollten die Unwetter nachlassen. Der Westen des riesigen Kontinents wird dagegen von Trockenheit und Buschbränden heimgesucht. Südöstlich der Millionenmetropole Perth sei ein Angehöriger der freiwilligen Feuerwehr bei einem Einsatz ums Leben gekommen, hieß es. Der junge Mann sei am Dienstag aus bislang ungeklärter Ursache von einem Löschfahrzeug gestürzt. Im Bundesstaat Western Australia, dessen Hauptstadt Perth ist, gibt es mehrere Brände. Weite Teile des Bundesstaates erlebten zuletzt eine für die Jahreszeit ungewöhnliche Hitzewelle mit Rekordwerten. Australien ist besonders vom Klimawandel betroffen. Ein Bericht des Weltklimarates vom Februar 2022 geht davon aus, dass das Land in Zukunft noch häufiger von verheerenden Naturereignissen heimgesucht werden wird.Rund 100.000 Haushalte ohne Elektrizität
Bildnachweis: © Dave Hunt/AAP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Sturmtote in Australien - Feuerwehrmann stirbt bei Einsatz
In Australien fordern Stürme an der Ostküste Todesopfer. Mehrere Menschen werden vermisst - darunter ein neunjähriges Mädchen. Zehntausende Haushalte haben keinen Strom.
Meistgelesene Artikel
- 28. September 2026
Polizei ermittelt nach Fund eines toten Säuglings in Beckum
Jeder Hinweis kann auf Wunsch diskret behandelt werden.
- 1. Oktober 2026
Neue Details zum Fund des toten Säuglings in Beckum
Diesmal geht es auch um Gegenstände!
- 7. September 2026
Die Gewinner des großen Pütt-Tage Suchspiels 2026 stehen fest
Am Sonntagabend wurde es auf dem Beckumer Marktplatz spannend: Die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Pütt-Tage Suchspiels wurden gezogen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. Oktober 2026
Behörde: Laborantin in Sibirien starb nicht an Pest
Nach dem Tod einer jungen Frau in einem sibirischen Krankenhaus steht der Verdacht auf Lungenpest im Raum. Die zuständige staatliche Stelle dementiert. Doch Vorsichtsmaßnahmen gelten.
- 5. Oktober 2026
Medizin-Nobelpreis an zwei Deutsche und einen US-Forscher
Gleich zwei Deutsche erhalten den Medizin-Nobelpreis. Für Forschung zur gezielten Aktivierung von Zellen wird zudem ein US-Amerikaner geehrt. Die Erkenntnisse werden schon therapeutisch erprobt.
- 5. Oktober 2026
Nobelpreis statt Nachtruhe: Deisseroth war schon bettfertig
US-Forscher Deisseroth ist mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet worden. Gerechnet hat er damit nicht, sagt er. Er dachte, als Nächstes stünden Pausenbrote auf dem Programm.





