In Österreich ist ein 51-Jähriger aus Tschechien unter einer Lawine ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Skifahrer im Kärntner Skigebiet Mölltaler Gletscher eine Schneebrettlawine ausgelöst. Er wurde dabei selbst mitgerissen und zur Gänze verschüttet. Zeugen gruben den Mann aus. Ihre Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Auch ein Notarztteam, das mit dem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle geeilt war, konnte nicht mehr helfen. Eine Suchaktion nach etwaigen weiteren Verschütteten verlief negativ. Im Bundesland Salzburg ging nach den jüngsten starken Schneefällen ebenfalls eine Lawine ab. Nach anfänglichen Informationen waren dabei zwei Menschen verschüttet worden. An der Suchaktion der Bergrettung mit 22 Mann waren auch Hubschrauber und eine Hundestaffel beteiligt. Nach mehreren Stunden wurde die Suche abgebrochen. Die Vermisstenmeldungen hätten sich nicht bestätigt, es gebe auch keine Anzeichen auf Verschüttete, berichtete die Salzburger Bergrettung. Am Samstag waren in weiten Teilen Österreichs Neuschneemengen von einem halben Meter und mehr gefallen. Die Lawinengefahr war regional als groß eingestuft worden.
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Zwei Lawinenabgänge in Österreich - ein Toter
Ein Skifahrer löst im Kärntner Skigebiet Mölltaler Gletscher eine Lawine aus und kommt dabei ums Leben. Im Bundesland Salzburg ging ebenfalls eine Lawine ab.
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