Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt zum Wochenbeginn vor Unwetter im Süden Deutschlands. Im Schwarzwald und im Alpenvorland müsse teils bis Mittwoch mit anhaltendem Dauerregen gerechnet werden, sagte der DWD am Montag voraus. Bäche und kleinere Flüsse könnten über die Ufer treten, Erdrutsche seien nicht ausgeschlossen. Im Schwarzwald können demnach bis Dienstagmittag Regenmengen zwischen 60 und 100 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, im Alpenvorland bis Mittwochmittag ebenfalls bis zu 100 Liter pro Quadratmeter, wie es am Montag hieß. Im Oberallgäu werden demnach mehr als 140 Liter pro Quadratmeter erwartet. Auch im Bayerischen Wald soll es nass werden. Stürmische Böen zwischen 60 und 75 Kilometern pro Stunde begleiten den Angaben zufolge den Regen. Auf den Gipfeln sei mit Orkanböen mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde zu rechnen. Vor allem in Schwaben rechnet der Hochwassernachrichtendienst Bayern zudem mit Hochwasser. Aufgrund des Regens soll unter anderem der Wasserstand der Iller ansteigen. Gegen Dienstagmittag könnte die Meldestufe 3 in Kempten und Sonthofen erreicht werden. Dann kann es in bebauten Gebieten zu einzelnen Überschwemmungen kommen. Regen ist auch im übrigen Deutschland Thema, dazu ist es der DWD-Vorhersage zufolge windig bis stürmisch, die Temperaturen bleiben überwiegend mild. Auf exponierten Gipfeln sind in der Nacht auf Dienstag Orkanböen möglich. Der Osten kann sich an diesem Dienstag über etwas Sonne freuen, dann sind bis zu 15 Grad möglich. An der Grenze zu Dänemark bewegen sich die Höchstwerte dagegen um neun Grad.
Bildnachweis: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Warnungen vor Unwetter und Hochwasser im Süden
Es bleibt nass und ungemütlich in Deutschland. Im Süden muss zudem bei Dauerregen mit Überschwemmungen gerechnet weden.
Meistgelesene Artikel
Laut Polizei besteht keine Gefahr für Personen.
- 11. Mai 2026
Tedox in Beckum schließt Ende Mai
Stadt prüft Zukunft der Fläche!
- 5. Juni 2026
Schwerer Unfall auf der A2 bei Beckum
Feuerwehr Beckum rettet mehrere Verletzte aus Fahrzeugen
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. Juni 2026
Klimadienst: Mai 2026 war weltweit der zweitwärmste
Von Dürre bis Überschwemmung: Im Mai 2026 sorgten Klimaextreme europaweit für Rekorde. Warum solche Wetterkapriolen bald zur neuen Normalität werden könnten.
- 10. Juni 2026
Streeck: Weniger Alkohol ist mehr - Aktionswoche startet
Der Bundesdrogenbeauftragte warnt vor körperlichen, psychischen und sozialen Schäden, die Alkohol anrichten kann. Spaß funktioniert auch ohne Alkohol, möchte eine Kampagnen-Woche klarstellen.
Mit «Artemis» will die Nasa wieder Menschen zum Mond bringen. Erster Europäer dabei sollte ein Deutscher sein. Warum startet nun ein Italiener zuerst - und gibt es Hoffnung für deutsche Astronauten?





