Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wollen bei den Themen Finanzen und Sparen gut informiert sein und sich entsprechend schulen. «Wir merken, dass es vermehrt Nachfrage danach gibt», sagte die Sprecherin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes in Bonn, Sabrina Basler. Kurse und Info-Veranstaltungen etwa zu Geldanlagen, Erben und Vorsorgevollmacht, aber auch zu Einsparmöglichkeiten beim Heizen oder bei Verträgen mit Energieversorgern würden deshalb 2024 bei vielen Volkshochschulen (VHS) verstärkt angeboten. Auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) werde im neuen Jahr eine große Rolle spielen. «Das geht von Grundlagen wie «Was ist KI?» bis hin zu konkreten Anwendungen etwa für Arbeitsprozesse», erläuterte Basler. Im Bereich politische Bildung hätten viele Volkshochschulen Veranstaltungen zur Europawahl 2024 im Programm. Ewige Dauerbrenner blieben wie nach wie vor Kochkurse, Kreativangebote wie Malen, Fotografie oder Nähen sowie Gesundheits- und Entspannungskurse. Bei den Sprachkursen gebe es neben den Klassikern Englisch und Französisch seit einigen Jahren einen Trend hin zu Sprachen wie Japanisch und Koreanisch - und inzwischen auch zu Ukrainisch. Nach zwei Jahren mit Einbußen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sehen sich die Volkshochschulen wieder im Aufwind. 2022 fanden laut Verband mehr als 500 000 Kurse mit rund 13,5 Millionen Unterrichtsstunden statt. Dies sei eine Zunahme um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Teilnehmerzahl sei um mehr als 60 Prozent auf 5,4 Millionen gestiegen. Insgesamt lagen die Zahlen nach Angaben Baslers noch nicht auf dem Vor-Corona-Niveau. Dieses werde aber 2023 voraussichtlich wieder erreicht. In Deutschland gibt es rund 860 Volkshochschulen.
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Volkshochschulen: Großes Interesse an Finanzen und Sparen
Kurse zu Finanzen und Sparen erfreuen sich offenbar großer Beliebtheit. Das teilt der Volkshochschul-Verband mit. Es gibt noch ein weiteres Thema, dass stark nachgefragt ist.
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