12. Dezember 2023 / Aus aller Welt

Tödliche Dürre in Simbabwe - 100 Elefanten gestorben

Wasserstellen sind ausgetrocknet, die Sommerregenfälle ausgeblieben: In Simbabwe verursacht der Klimawandel eine Dürre, der viele Wildtiere zum Opfer fallen.

Ein toter Elefant im Hwange-Nationalpark in Simbabwe.

In einem Nationalpark in Simbabwe sind aufgrund anhaltender Dürre in den vergangenen drei Monaten rund 100 Elefanten an Wassermangel verendet. Ursache sei das Ausbleiben der Sommerregenfälle in dem Land im südlichen Afrika, hieß es vom Internationalen Tierschutz-Fond (IFAW). Die Situation der Tiere sei «dramatisch». Im Hwange-Nationalpark, dem größten Naturschutzgebiet des Landes, seien zahlreiche Wasserstellen ausgetrocknet, die Säugetiere zum Überleben bräuchten.

«Elefanten und andere Wildtierarten stehen vor einer Katastrophe, wenn nicht bald Regen fällt», warnte der IFAW-Programmdirektor für den Schutz von Lebensräumen, Phillip Kuvawoga. Bereits 2019 seien mehr als 200 Elefanten aufgrund einer schweren Dürre in Simbabwe gestorben. «Einmal mehr sehen wir, welche verheerenden Auswirkungen eine Veränderung des Klimas auf Wildtiere hat», so Kuvawoga. Die Erhaltung gesunder Ökosysteme sei umgekehrt wichtig für den Klimaschutz.

Vor vier Jahren hatte Simbabwes Parkbehörde in Zusammenarbeit mit Natur- und Umweltorganisationen rund 600 von Hunger und Durst geschwächte Elefanten in weniger betroffene Gebiete umgesiedelt. Auch etwa 2000 Impala-Springböcke, 50 Büffel, 40 Giraffen und dutzende Löwen wurden in andere Regionen gebracht. 


Bildnachweis: © Privilege Musvanhiri/-/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Mediterranes Flair im Biergarten vom Hotel-Restaurants Alt Vellern****
Gastronomie

Regionale und saisonale Küche trifft im Hotel-Restaurants Alt Vellern**** auf eine gemütliche Außengastronomie.

weiterlesen...
Großbrand an der Neubeckumer Straße
Lokales

Feuerwehr im Großeinsatz, Rauch und Geruchsbelästigungen im Stadtgebiet möglich

weiterlesen...
Polizei ermittelt nach mehreren Auseinandersetzungen in Roland
Polizeimeldungen

Zahlreiche Ermittlungen laufen. Polizei bittet Zeugen um Hinweise.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Neu bestimmte Insektengattung trägt Namen von Taylor Swift
Aus aller Welt

Superstar Taylor Swift hat sich in der Insektenwelt einen Namen gemacht: Eine neue Gattung und vier Arten wurden nach der Sängerin benannt.

weiterlesen...
Wie der Klimawandel Europas Stadtbewohnern zu schaffen macht
Aus aller Welt

Neue Infektionskrankheiten, mehr Allergien und häufiger Hitze: Das alles gehört zunehmend zum Alltag in Europas Städten, wie eine aktuelle Studie zeigt.

weiterlesen...
Geht es ohne? – Wie Tierversuche ersetzt werden sollen
Aus aller Welt

Rund zwei Millionen Tiere wurden 2024 für Forschungszwecke eingesetzt beziehungsweise getötet. Das sind weniger als in früheren Jahren, aber immer noch viele. So könnte die Zahl reduziert werden.

weiterlesen...