In Pakistan sind seit Beginn des Monsunregens Ende Juni mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte die Nationale Katastrophenbehörde in dem Land der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Nach Angaben der Behörde sind die meisten Toten in der Provinz Punjab zu beklagen, die gleichzeitig die bevölkerungsreichste Provinz des Landes ist. In der Provinzhauptstadt Lahore sei es in den vergangenen zwei Tagen sogar zu den stärksten Regenfällen seit Jahrzehnten gekommen. Zu den meisten Todesfällen sei es durch Häuser gekommen, die unter den Wassermassen zusammenbrachen. In der nördlichen Provinz Khyper Pakhtunkhwa verursachten die Regenfälle außerdem Erdrutsche, bei denen acht Kinder gestorben seien, so die Behörde. In Pakistan führt der jährlich wiederkehrende Monsun immer wieder zu Todesfällen. Im vergangenen Sommer kam es in dem südasiatischen Land zu Rekordfluten, bei denen nach offiziellen Angaben mehr als 1700 Menschen ums Leben kamen und zeitweise ein Drittel des Landes unter Wasser stand.
Bildnachweis: © Ppi/PPI via ZUMA Press Wire/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Todeszahlen durch Monsun in Pakistan steigen an
Wiederkehrender Monsunregen führt jedes Jahr zu Todesfällen in Pakistan. Mindestens 50 Menschen sind auch dieses jahr bereits gestorben.
Meistgelesene Artikel
- 28. September 2026
Polizei ermittelt nach Fund eines toten Säuglings in Beckum
Jeder Hinweis kann auf Wunsch diskret behandelt werden.
- 7. Oktober 2026
Lagerverkauf-Finale: Berkemeier in Beckum räumt die Lagerhallen
Vier Wochen bleiben noch für Möbel-Schnäppchen.
- 1. Oktober 2026
Neue Details zum Fund des toten Säuglings in Beckum
Diesmal geht es auch um Gegenstände!
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Oktober 2026
Der Schaltsekunde steht das Aus bevor
Schaltsekunden gleichen Unterschiede zwischen der unregelmäßigen Erdrotation und unseren präzisen Atomuhren aus. 27 Mal wurde bisher eine eingefügt, zuletzt 2016 - es dürfte die letzte gewesen sein.
- 14. Oktober 2026
Gefährlicher Kurs: Länder holzen viel zu viel Regenwald ab
Bis 2030 wollten mehr als 100 Staaten die großflächige Abholzung stoppen. Trotz eines Rückgangs im vergangenen Jahr ist der Abstand zum Ziel groß. Eine Region entwickelt sich besonders kritisch.
- 13. Oktober 2026
Leopoldina-Papier: Viel Nachbesserungsbedarf im Naturschutz
Schutzgebiete sollen die Natur bewahren. In Deutschland gibt es zahlreiche von ihnen. Doch bieten sie wirklich, für was sie ausgewiesen wurden?





