In Griechenland sind in diesem Jahr sieben Menschen am West-Nil-Virus gestorben. Das geht aus dem wöchentlichen Bericht der Gesundheitsbehörde EODY hervor. Alle Verstorbenen waren über 65 Jahre alt. Bis zum 17. September wurden 68 Fälle einer Infektion des zentralen Nervensystems durch das Virus bestätigt. Sechs Erkrankte mussten in Kliniken behandelt werden, drei davon auf Intensivstationen, wie die Behörde weiter mitteilte. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Viele Infizierte entwickeln den Angaben zufolge keine Beschwerden oder lediglich leichte Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen. Schwere Krankheitsverläufe mit hohem Fieber treten vor allem bei älteren Menschen oder bei Personen mit Vorerkrankungen auf. Zurzeit herrschen in fast allen Regionen Griechenlands Temperaturen um die 32 Grad. Die Wärme sei ideal für die das Virus übertragenden Mücken, berichteten Ärzte im griechischen Rundfunk. Die meisten aktuellen Infektionen wurden nach Angaben der Behörde in den ländlichen Regionen rund um die Hauptstadt Athen sowie in Mittelgriechenland registriert. Übertragen wird das Virus durch bestimmte Stechmückenarten. Mediziner raten dazu, Mückenschutzmittel aufzutragen und möglichst Moskitonetze über den Betten zu verwenden.Viele Infizierte bemerken Erkrankung nicht
Sommerliche Temperaturen begünstigen Ausbreitung
Bildnachweis: © Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Sieben Tote durch West-Nil-Fieber in Griechenland
Sommerliche Temperaturen und viele Mücken: In Griechenland breitet sich das West-Nil-Virus aus. Die meisten Infektionen treten rund um Athen und in Mittelgriechenland auf.
Meistgelesene Artikel
Trotz Plusgraden bleiben alle Schulen geschlossen!
- 23. Januar 2026
Gastronomie-Hoffnung in Beckum: Hotel Samson macht weiter
Das Traditionshaus bleibt mit bewährter Karte, vertrautem Team und frischem Schwung in der Küche erhalten!
Die wichtigsten Termine der Karnevalssession auf einen Blick!
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. Februar 2026
Wohl mehr Drogentote durch bestimmte Opioide als bekannt
Bei synthetischen Opioiden wie Fentanyl oder Nitazenen liegt die wirksame Dosis oft nah an der tödlichen. Zum Opfer werden vielfach sehr junge Menschen. Die Todeszahl wird wohl stark unterschätzt.
- 7. Februar 2026
Neue Expedition des Forschungsschiffs «Polarstern»
Geplant sind Untersuchungen zum rapiden Wandel von Meereis und Ökosystemen im antarktischen Weddellmeer. Das Gebiet ist von zentraler Bedeutung für das globale Klima- und Ozeansystem.
- 6. Februar 2026
Großer Salzwassereinbruch aus Nordsee in Ostsee möglich
Der Wasserstand der Ostsee ist auf einem historischen Tiefstand. Als Binnenmeer ist die Ostsee auf Salzwassereinbrüche aus der Nordsee angewiesen. Derzeit stehen die Chancen dafür außergewöhnlich gut.






