Der Schwarzkopf-Milchling ist zum «Pilz des Jahres» 2027 gekürt worden. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie wählte den eher unbekannten, aber von Spezialisten sehr geschätzten Speisepilz als Titelträger. Der Milchling mit einem typischen braunschwarzen Hut gehöre zu den Verlierern der Klimaerwärmung, teilte die Fachgesellschaft mit. Sein Vorkommen sei rückläufig, wenn auch regional unterschiedlich. Der «Pilz des Jahres» 2027 wachse von August bis Oktober vor allem in Nadelwäldern in den Gebirgen. Besonders wohl fühle er sich in natürlichen Fichtenarealen. In der norddeutschen Tiefebene sei er dagegen nicht zu finden. In vielen Bundesländern stehe der Schwarzkopf-Milchling auf der Rote Liste und sollte entsprechend geschont werden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Mykologie gibt es für den Pilz bemerkenswert viele volkstümliche Namen, die sich auf seine dunkle Färbung beziehen – darunter Essenkehrer, Rauchfangkehrer, Rußkopf und Schornsteinfeger. Im Erzgebirge werde er auch Pasterle genannt - «wohl aufgrund seiner Ähnlichkeit mit einer Pastorentracht mit dunklem Samtrock und schneeweißem Kragen».
Bildnachweis: © Gerhard-Schuster/Deutsche Gesellschaft für Mykologie/dpa
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Schwarzkopf-Milchling ist «Pilz des Jahres» 2027
Viele volkstümliche Namen und ein besonderer Lebensraum: Was den Schwarzkopf-Milchling als «Pilz des Jahres» für das kommende Jahr auszeichnet.
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