Der Fund von mehr als einem Dutzend toter Rentiere auf Spitzbergen gibt Forschern Rätsel auf. «Es ist äußerst ungewöhnlich, dass fortpflanzungsfähige weibliche Tiere und ausgewachsene Männchen im Sommer sterben», berichtete der oberste Beamte von Spitzbergen am Donnerstagabend. «Deshalb bitten wir die Bevölkerung, Funde von kürzlich verendeten Rentieren zu melden.» Während der Bestandszählungen waren insgesamt 13 tote Tiere in zwei Tälern der Inselgruppe entdeckt worden - zwei Männchen und elf Weibchen. Woran sie gestorben sind, ist völlig unklar. «Bereits im Juli wurden drei kürzlich verendete Rentiere von Tierärzten obduziert», hieß es in der Mitteilung. «Dabei wurden zahlreiche Proben entnommen, die Todesursache ist jedoch bislang unbekannt.» Das Spitzbergen-Rentier ist eine Unterart des Rentiers, die ausschließlich auf der norwegischen Inselgruppe vorkommt.
Bildnachweis: © Mathilde Le Moullec/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Rentier-Mysterium: Viele tote Tiere auf Spitzbergen
Mysteriöses Rentier-Sterben auf Spitzbergen: 13 Tiere wurden in diesem Sommer tot entdeckt. Experten stehen vor einem Rätsel – bislang gibt es keine Erklärung für die seltsam hohe Zahl der Todesfälle.
Meistgelesene Artikel
Regionale und saisonale Küche trifft im Hotel-Restaurants Alt Vellern**** auf eine gemütliche Außengastronomie.
- 24. August 2026
Großbrand an der Neubeckumer Straße
Feuerwehr im Großeinsatz, Rauch und Geruchsbelästigungen im Stadtgebiet möglich
- 17. August 2026
Polizei ermittelt nach mehreren Auseinandersetzungen in Roland
Zahlreiche Ermittlungen laufen. Polizei bittet Zeugen um Hinweise.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. September 2026
Neu bestimmte Insektengattung trägt Namen von Taylor Swift
Superstar Taylor Swift hat sich in der Insektenwelt einen Namen gemacht: Eine neue Gattung und vier Arten wurden nach der Sängerin benannt.
- 10. September 2026
Wie der Klimawandel Europas Stadtbewohnern zu schaffen macht
Neue Infektionskrankheiten, mehr Allergien und häufiger Hitze: Das alles gehört zunehmend zum Alltag in Europas Städten, wie eine aktuelle Studie zeigt.
- 10. September 2026
Geht es ohne? – Wie Tierversuche ersetzt werden sollen
Rund zwei Millionen Tiere wurden 2024 für Forschungszwecke eingesetzt beziehungsweise getötet. Das sind weniger als in früheren Jahren, aber immer noch viele. So könnte die Zahl reduziert werden.





