Sein Film «Robin Hood - König der Diebe» machte einen ikonischen Baum in Nordengland berühmt - nun hat US-Regisseur Kevin Reynolds die illegale Abholzung des Berg-Ahorns als «Mord» verurteilt. Die Tat sei «verabscheuungswürdig» und «sinnlos», sagte Reynolds der BBC. Die Senke mit dem hohen Baum sei einer der idyllischsten Orte der Erde gewesen. «Jetzt ist er verschwunden, er wurde ermordet, und aus welchem Grund? Würden Sie das Taj Mahal, den Gullfoss-Wasserfall in Island oder den Großen Wagen zerstören?», sagte der 71-Jährige. Der Berg-Ahorn, auf Englisch Sycamore Tree, war in einer Szene in Reynolds' Hollywood-Film mit Kevin Costner und Morgan Freeman von 1991 zu sehen. Die illegale Abholzung Ende September hatte in Großbritannien für Trauer und Entsetzen gesorgt. Die Polizei ermittelt gegen einen 16-Jährigen sowie einen Mann zwischen 60 und 70 Jahren. «Das ist der zweite Verlust, den «König der Diebe» in den vergangenen Jahren erlitten hat - erst Alan Rickman und jetzt dieser», sagte der Regisseur. Rickman, der in «Robin Hood» den Sheriff von Nottingham spielte, starb 2016. «Manche Leute werden sagen, man könne den Tod eines Baumes nicht mit dem Tod eines Menschen vergleichen», sagte Reynolds. «Aber manche Dinge sind so ikonisch, so perfekt in ihrem Wesen, dass sie eine tiefgreifende Wirkung auf die Menschen haben.»Trauer und Entsetzen nach Abholzung
Bildnachweis: © Owen Humphreys/PA Wire/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Regisseur: Abholzung von «Robin-Hood-Baum» war Mord
Die illegale Abholzung des ikonischen Baums hatte in Großbritannien für Trauer und Entsetzen gesorgt. Der Regisseur, dessen Film den Baum berühmt machte, findet nun klare Worte.
Meistgelesene Artikel
- 16. April 2026
Christian Heickmann wird neuer Feuerwehrchef in Beckum
Am 17. April übernimmt Christian Heickmann die Leitung der Feuerwehr. Sein Weg begann früh und führt ihn nun an die Spitze.
Stadt bittet um Hinweise
Millionen-Deal mit S04 deutet sich an
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» nach der Ankunft in Teneriffa in ihre Heimatländer geflogen werden. Die Niederlande kümmern sich um die Deutschen.
Schon im Mai sind Deutschlands Ressourcen für 2026 rechnerisch verbraucht. Der Kern des Problems: Deutschland setzt immer noch zu viel auf Öl, Gas und Kohle, wie Umweltverbände kritisieren.
Zehn Jugendliche treffen sich an einem Sonntagnachmittag. 3,5 Stunden lang wird fast niemand aufs Handy schauen. Sie beobachten Vögel. Wie Teenager ein Hobby mit Alt-Herren-Image für sich erobern.





