Eine Raubkatze hat am Freitag in einem Wohngebiet der rheinland-pfälzischen Stadt Bad Kreuznach ihr Unwesen getrieben. Mehrere Bewohner des Stadtteils Planing hatten im Laufe des Tages die Polizei alarmiert, nachdem sie den sogenannten Serval dort gesichtet hatten. Das teilte die Polizei am Morgen mit. Nachdem die Suche nach dem Tier zunächst erfolglos verlief, ermittelte die Polizei seinen Besitzer. Er bestätigte, dass ihm das Raubtier am Vormittag ausgebüxt war. Wie eine Polizeisprecherin sagte, handelte es sich bei dem Halter ersten Ermittlungen zufolge um einen Anwohner. Mit einer entsprechenden Genehmigung sei eine Haltung von Servalen demnach erlaubt. Nachdem Einsatzkräfte der Feuerwehr und Mitarbeiter des Veterinäramtes das Wohngebiet am Abend erneut durchkämmten, fanden sie die große Katze schließlich und konnten sie auch einfangen - «wohlbehalten», wie es in der Mitteilung hieß. Der Serval ist eine afrikanische Raubkatze mit gelblichem Fell und schwarzen Tupfen. Servale sind zumeist aggressiver als Hauskatzen und können gefährlich werden.
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Raubkatze in Bad Kreuznach ausgebüxt
Die Polizei in Bad Kreuznach rückte gestern zu einem eher ungewöhnlich Einsatz aus: Ein sogenannter Serval war seinem Besitzer entkommen und sorgte in der Nachbarschaft für Verwunderung.
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