Nach einem Alarmruf ist ein großer Polizeieinsatz am früheren Kongresszentrum ICC in Berlin beendet worden - gefunden wurde nichts Gefährliches. Ein Mann habe am Mittwoch gegen 9 Uhr einen Notruf abgesetzt und zwei bewaffnete Männer am nahe gelegenen Messedamm gemeldet, wie die Polizei auf Twitter schrieb. «Es waren sehr schnell sehr viele Kräfte dort», hieß es. Die Polizei suchte knapp zwei Stunden lang das weitgehend leerstehende riesige Gebäude und die Umgebung ab, fand aber nichts. Beteiligt an dem Einsatz waren auch Spezialeinheiten (SEK), so ein Polizeisprecher. Ein Großteil der Kräfte sei abgezogen worden, das Gelände werde dennoch kontrolliert. Wegen des Polizeieinsatzes konnte eine dort geplante Probe des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) zunächst nicht stattfinden. Die Probe sei eigentlich für 10.00 Uhr angesetzt gewesen, sagte Orchesterdirektor Thomas Schmidt-Ott der Deutschen Presse-Agentur. Einige Mitarbeiter und Musiker seien schon im Gebäude gewesen, sagte Schmidt-Ott. Einige hätten zwischenzeitlich zur Sicherheit die Türen geschlossen. Es hätten dann alle das Gebäude verlassen. «Es klingt hochdramatisch, aber es war alles ruhig und wir wurden von der Polizei souverän betreut.» Zuvor hatte der rbb berichtet.
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Fehlalarm in Berlin - Großer Polizeieinsatz am ICC beendet
Ein Anrufer berichtet von zwei bewaffneten Männern am früheren Kongresszentrum ICC in Berlin. Dort trifft sich zu dem Zeitpunkt ein Symphonie-Orchester. Die Polizei ist im Großeinsatz.
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