10. September 2026 / Aus aller Welt

Neu bestimmte Insektengattung trägt Namen von Taylor Swift

Superstar Taylor Swift hat sich in der Insektenwelt einen Namen gemacht: Eine neue Gattung und vier Arten wurden nach der Sängerin benannt.

Taylor Swift hat den Namen vier neu bestimmter Insektenarten inspiriert.

Wissenschaftler haben gleich vier neu bestimmte Insektenarten nach US-Superstar Taylor Swift benannt. Die Tiere gehören der neu benannten Gattung Swiftiephylus an, wie die University of California, Riverside mitteilte. 

Innerhalb dieser Gattung bestimmten die Fachleute vier Arten, die sie nach der Sängerin und ihren Alben benannten: Swiftiephylus taylorae, Swiftiephylus amator, Swiftiephylus intrepidus und Swiftiephylus poetorum.

Die Namen sind die Latein-Versionen von «Taylor» sowie den Alben der Sängerin «Lover», «Fearless» und «Poets», was für das Album «The Tortured Poets Department» steht. Die Tiere gehören laut Universität zur Familie der Weichwanzen. Doktorandin Sarah Schroeder, die das dazugehörige wissenschaftliche Paper mitgeschrieben hat, hofft laut der Universität darauf, dass der Erhalt von Insekten dank der Namensgebung mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Taylor-Swift-Insekten sind Pflanzenfresser

«Es hat sich für mich authentisch angefühlt als lebenslanger Swiftie, Taylor auf diese Weise zu ehren und Aufmerksamkeit auf die Vielfalt von Insekten zu lenken, die noch entdeckt werden muss», wird Schroeder zitiert. Die vier neuen Arten sind den Angaben zufolge Pflanzenfresser und eng verbunden mit der australischen Planzengattung Allocasuarina.

Ein weiterer Grund dafür, dass sie die Insekten nach Taylor Swift benannte, ist laut Schroeder das Aussehen der Wanzen. Sie tragen rot-orange gefärbte Strukturen auf ihrem hellen Körper und ähneln damit den Blüten der Allocasuarina. «Taylor Swifts ikonischer Look sind ihre blonden Haare und roten Lippen. Diese Insekten sind blass-gelb mit roten Akzenten», so Schroeder. «Im wissenschaftlichen Paper bezeichne ich sie als blond.»

Bis die neu bestimmten Insekten zu ihrem Namen kamen, hat es Jahre gedauert. Denn sie wurden bereits zwischen 1995 und 2004 im Rahmen eines Biodiversitätsprojekts von amerikanischen und australischen Forschern gefunden. Damals sammelten die Fachleute demnach 50.000 Exemplare, die sortiert, untersucht und bestimmt werden mussten.


Bildnachweis: © Sarah Schroeder/UCR/dpa
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