Nachwuchs für eine bedrohte Tierart: Ein kleiner Gorilla verzückt die Pflegerinnen und Pfleger im Londoner Zoo. Mutter Mjukuu brachte das noch namenlos Baby nach nur 17 Minuten Wehen zur Welt, wie der Tierpark in der britischen Hauptstadt mitteilte. Es handelt sich um einen Westlichen Flachlandgorilla, die vom Aussterben bedroht sind. Gorilla-Papa Kiburi war im November 2022 im Rahmen eines internationalen Arterhaltungsprogramms aus Teneriffa nach London gekommen. Nach Angaben des Zoobetreibers Zoological Society of London ist die Zahl der in Freiheit lebenden Exemplare in den vergangenen 25 Jahren wegen Wilderei und Krankheiten um mehr als 60 Prozent zurückgegangen. Das Geschlecht des Winzlings ist noch nicht bekannt. Tierpfleger hätten beschrieben, dass der Säugling eng an seine Mutter gekuschelt sei, sagte die Leiterin der Primatenabteilung, Kathryn Sanders. «Zu sagen, dass wir uns über diesen Neuzugang freuen, wäre eine große Untertreibung - wir laufen alle mit einem Grinsen von einem Ohr zum anderen umher», erzählte sie.
Bildnachweis: © Zsl/PA Media/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nachwuchs für vom Aussterben bedrohte Gorillas
Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Westlichen Flachlandgorillas in den vergangenen 25 Jahren um mehr als 60 Prozent zurückgegangen ist. Ein Baby macht nun Hoffung auf die Arterhaltung.
Meistgelesene Artikel
Regionale und saisonale Küche trifft im Hotel-Restaurants Alt Vellern**** auf eine gemütliche Außengastronomie.
- 24. August 2026
Großbrand an der Neubeckumer Straße
Feuerwehr im Großeinsatz, Rauch und Geruchsbelästigungen im Stadtgebiet möglich
- 17. August 2026
Polizei ermittelt nach mehreren Auseinandersetzungen in Roland
Zahlreiche Ermittlungen laufen. Polizei bittet Zeugen um Hinweise.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. September 2026
Paracetamol in Schwangerschaft? Mögliche Folgen für Töchter
Paracetamol gilt in der Schwangerschaft als Mittel der Wahl gegen Schmerzen und Fieber. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass das Medikament die Fortpflanzungsorgane von Töchtern beeinflussen kann.
- 8. September 2026
WHO: Viel zu wenige Betten für Ebola-Patienten im Kongo
Ehemalige Ebola-Patienten helfen nun als Pfleger, doch die WHO warnt: Es braucht dringend mehr Pflegekräfte und Behandlungsplätze, um den Ausbruch einzudämmen.
- 8. September 2026
Rund 16.000 Hitzetote in diesem Jahr – und nun?
Mindestens 16.000 Menschen sind hitzebedingt in diesem Jahr in Deutschland gestorben. Experten erklären, warum viele Todesfälle unentdeckt bleiben – und wie sie verhindert werden könnten.





