Knapp sieben Wochen nach den verheerenden Bränden auf der Hawaii-Insel Maui durften Anwohner erstmals wieder Teile des Küstenortes Lahaina betreten. Nach Angaben des Bezirks Maui soll es den Bewohnern nach und nach erlaubt werden, ihre Grundstücke in dem weitgehend ausgebrannten Gebiet aufzusuchen. Bis jetzt war der Zugang nur Rettungskräften und anderen Helfern erlaubt. Die Wald- und Buschbrände waren am 8. August an mehreren Orten auf Maui und der Nachbarinsel Hawaii ausgebrochen. Auf Maui wurden etwa 3000 Gebäude zerstört, der Sachschaden wird auf mehr als 5 Milliarden Dollar geschätzt. Die Zahl der Todesopfer wurde zuletzt mit 97 angegeben. Zeitweise hatten die Behörden von 115 Toten besprochen. Die Behörden warnten Rückkehrer vor möglichen Gefahren in der Katastrophenzone, wie Giftstoffe in den Ruinen durch geschmolzenes Blei, Asbest oder Chemikalien. Ihnen wurde empfohlen, Schutzkleidung zu tragen. Sie müssten die Zerstörung einfach mit eigenen Augen sehen, sagte Anwohnerin Tawni Katayama laut «Hawaii News Now». Dies sei wichtig, um damit abschließen zu können.
Bildnachweis: © Jae C. Hong/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach tödlichen Bränden auf Maui erste Rückkehrer erlaubt
Schwere Waldbrände haben mehrere Orte auf der Hawaii-Insel dem Erdboden gleichgemacht. Manche Anwohner wollen dennoch zurückkehren - wenn auch nur, um die Zerstörung mit eigenen Augen zu sehen.
Meistgelesene Artikel
Laut Polizei besteht keine Gefahr für Personen.
Stadt bittet um Hinweise
- 11. Mai 2026
Tedox in Beckum schließt Ende Mai
Stadt prüft Zukunft der Fläche!
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 21. Mai 2026
Familie des Ebola-Patienten nun auch in Berlin
Ein US-Bürger, der sich im Kongo mit dem Ebola-Virus angesteckt hat, wird in einer Isolierstation in Berlin behandelt. Seine engsten Angehörigen sind jetzt ebenfalls dort.
Zum ersten Mal wurde das Vogelgrippe-Virus bei einem Eisbären in Europa nachgewiesen – auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen. Der Fund sei Teil einer größeren Entwicklung, sagt eine Expertin.
Warum Experten trotz des Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika keine Pandemie-Notlage ausrufen und welche Maßnahmen jetzt als entscheidend gelten.





