8. Dezember 2023 / Aus aller Welt

Nach Glätte sorgt Tauwetter für steigende Hochwassergefahr

Es wird ungemütlich am Wochenende - und nicht ganz ungefährlich. Ist ist mit glatten Straßen wegen gefrierenden Regens oder Schnees zu rechnen. Und dann wird es wärmer. Was bedeutet das?

Hochwasser droht. Besonders im Süden von Baden-Württemberg können am Wochenende die Wasserstände deutlich steigen. (Symbolbild)

Am Wochenende heißt es Vorsicht wegen Glätte durch gefrierenden Regen oder Schnee. Zu Wochenbeginn regnet und taut es - die Hochwassergefahr steigt.

Am Samstag komme ein Sturmtief, erklärte Marco Manitta von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Freitag. Das Niederschlagsgebiet erreicht gegen Mittag den Westen des Landes und bis zum Abend weitet sich es bis zur Mitte aus. «Diesmal ist nur Regen, denn mit dem stark auffrischenden Süd- bis Südwestwind steigen die Temperaturen auf Werte zwischen fünf und zehn Grad an», sagte der Meteorologe.

In der Nacht zum Sonntag erreicht der Niederschlag auch den Osten, von Westen her folgen Schauer. Es besteht in einigen Tälern der östlichen Mittelgebirge noch mal die Gefahr vor gefrierendem Regen bei Werten um null Grad. Sonst bleibt es vielerorts bei Tiefstwerten zwischen neun und drei Grad frostfrei. «Wind, Regen und positive Temperaturen lassen die Schneedecke bis weitet in höhere Lagen anfangen zu schmelzen», so Manitta.

Die Tauwetterlage setzt sich am Sonntag und Anfang kommender Woche fort. Dabei überqueren unter Tiefdruckeinfluss mehrere Niederschlagsgebiete Deutschland bei starkem bis stürmischem Westwind und milden Temperaturen zwischen 6 und 13 Grad. Selbst nachts bleibt es dann überall frostfrei. Regen und Schneeschmelze lassen viele Flüsse und Bäche vor allem in Süddeutschland anschwellen.


Bildnachweis: © Uli Deck/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Weitere Artikel derselben Kategorie

Was man aus dem Fall des Buckelwals «Timmy» lernen kann
Aus aller Welt

Der mehrfach in der Ostsee gestrandete Buckelwal ist tot und treibt vor der Küste der dänischen Insel Anholt. Was bleibt von dem Wirbel um «Timmy»?

weiterlesen...
Buckelwal «Timmy» ist tot – Rettungsversuch gescheitert
Aus aller Welt

Das war es nun mit «Timmy»: Eine private Initiative wollte dem mehrfach an der Ostseeküste gestrandeten Buckelwal ein weiteres Leben in Freiheit im offenen Meer ermöglichen. Doch daraus wurde nichts.

weiterlesen...
Ebola im Kongo: 13 Fälle seltener Variante bestätigt
Aus aller Welt

Bei einem Ebola-Ausbruch in Zentralafrika weisen Labortests eine seltene Variante der tödlichen Fieberkrankheit auf. Für diese gibt es laut WHO keinen zugelassenen Impfstoff.

weiterlesen...