Bei einem Messerangriff in der Innenstadt von Emsdetten im Münsterland ist eine 62 Jahre alte Frau schwer verletzt worden. Nur wenige Stunden später wurde ein mutmaßlicher Tatverdächtiger mit schweren, durch eine Armbrust verursachten Verletzungen in seiner Wohnung in der Stadt gefunden. Der 64 Jahre alte Mann schwebte am frühen Morgen noch in Lebensgefahr, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Die Frau war demnach nach einer Operation wieder außer Lebensgefahr. Der 64-Jährige werde verdächtigt, die Frau bisherigen Ermittlungen zufolge am Freitagabend mit einem Messer attackiert zu haben, als sie mit ihren Freundinnen eine Pizzeria in der Innenstadt verließ. Der Mann sei auf einem Fahrrad geflüchtet. Ersthelfer versorgten die Frau. Ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus. In der Zwischenzeit fahndete die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem Tatverdächtigen. Kurze Zeit später fanden die Beamten ein paar Straßen weiter das mutmaßliche Rad des Mannes. In einer der Fahrradtaschen habe sich den Angaben zufolge ein blutiges Messer befunden. Weitere Ermittlungen führten die Einsatzkräfte dann zur Wohnung des Tatverdächtigen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge habe sich der Mann dort mit einer Armbrust selbst schwer verletzt, hieß es in der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Die Polizei in Münster richtete eine Mordkommission ein.Hintergründe der Tat zunächst unklar
Bildnachweis: © David Poggemann/Nord-West-Media/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Messerattacke auf Frau: Verdächtiger mit Armbrust-Verletzung
Nach dem Angriff ist die Frau dank einer Operation nicht mehr in Lebensgefahr. Die Ermittlungen zu dem Fall laufen.
Meistgelesene Artikel
Stadt bittet um Hinweise
- 11. Mai 2026
Tedox in Beckum schließt Ende Mai
Stadt prüft Zukunft der Fläche!
Millionen-Deal mit S04 deutet sich an
Weitere Artikel derselben Kategorie
Die Fallzahlen bei einem Ausbruch des gefährlichen Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda schnellen in die Höhe. Sorge vor einer raschen Ausbreitung wächst.
Gemeinsam mit China schickt Europa «Smile» ins All: Der Satellit soll neue Erkenntnisse zu Sonnenstürmen, Polarlichtern und dem unsichtbaren Schutzschild der Erde liefern.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» gibt es nun auch in Kanada eine Infektion. Was die Gesundheitsbehörde dazu mitteilt.





